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ColdFusion 10 integriert HTML5

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Adobe hat die Version 10 des Java-Applikationsservers ColdFusion veröffentlicht. Die Entwickler hatten den Schwerpunkt der Entwicklung des unter dem Codenamen Zeus gestarteten Anwendungsservers auf Produktivität, bessere Integration und einfachere Workflows mit dem Webservices-Framework Apache Axis2 sowie auf die Entwicklung mit HTML5 gesetzt.

Getrennt hat sich Adobe von der eigenen Servlet-Engine JRun, die durch Apache Tomcat ersetzt wurde. Neu ist in der Enterprise Edition außerdem der Java-Task-Scheduler Quartz. Durch die Aktualisierung des Axis2-Frameworks unterstützt ColdFusion nun auch nach dem REST-Paradigma (Representational State Transfer) bereitgestellte Webservices nativ. Den Bereich Sicherheit berührt die neue Implementierung der OWASP-Bibliothek ESAPI (Enterprise Security API). Ebenfalls neu ist die Unterstützung für Microsofts Exchange-2010-Server.

Zu den HTM5-Features gehören unter anderem die Unterstützung des WebSocket-Protokolls über eine eigens geschriebene Implementierung, die Verwendung von canvas beim Zeichnen von Diagrammen, interaktives Charting, Videoplayer und Geo-Tagging. Auch unterstützt der Anwendungsserver nun Closures. Der Bereich des objektrelationalen Mappings wurde um eine Lucene-basierte Volltextsuche erweitert.

Adobe konfektioniert den Server in drei Varianten: Kostenlos gibt es die in allein in Entwicklungsszenarien einsetzbare Developer Edition, die Standard-Version startet bei knapp 1400 Euro und richtet sich an mittelgroße Unternehmen. Die Enterprise Edition wird vor allem bei hochperformanten Installationen verwendet und kostet minimal etwas über 6100 Euro.

Siehe dazu auch:

(ane)