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ColdFusion 11 bringt neue Sicherheits-Features und PDF-Optionen

Der Java-Applikationsserver soll in der neuen Version unter anderem die Zeit reduzieren, die Entwickler mit dem Testen, Debuggen und Deployment mobiler Anwendungen verbringen.

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Adobes Application Server ColdFusion steht in Version 11 zur Verfügung und kommt im Bundle mit ColdFusion Builder 3. Ein besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf die Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Servers. Deshalb haben sie unter anderem den standardmäßigen Remote-Zugriff eingeschränkt und Funktionen zum Verhindern von Cross-Site Scripting und Click-Jacking ergänzt.

Darüber hinaus sind ColdFusion-Objekte nun mit Member-Funktionen ausgestattet, und Daten lassen sich per SSL veröffentlichen. Eine neue Engine für das Umwandeln von HTML- in PDF-Dateien soll bessere Ergebnisse liefern. Momentan fehlt hier jedoch noch der Linux-Support, er soll mit einem nächsten Update folgen. Nutzer sollen zudem Optionen zum Archivieren und elektronischen Signieren von PDFs erhalten und Zugriff auf das Document Description XML haben, sodass sich etwa Kommentare, Lesezeichen sowie Kopf- und Fußzeilen ergänzen lassen. Um bessere Anwendungen erstellen zu können, stehen mit dem Applikationsserver nun wohl auch On-Device Debugging und Möglichkeiten zur Multi-Device Inspection bereit.

Entwickler Rakshith Naresh weist darauf hin, dass der Installer für ColdFusion 11 noch nicht über das letzte wichtige Java-7-Sicherheitsupdate 55 verfügt, da hier noch Probleme mit einer der integrierten Plattformen zu beheben sind. Sobald diese gelöst sind, will Adobe die Installer austauschen. Allerdings ist ColdFusion in den Versionen 9 bis 11 schon für das Update zertifiziert und kann sich wohl per Verweis auf eine externe Quelle nutzen lassen.

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