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Continuous Integration: Jenkins baut künftig auf Java 8

Ab April beziehungsweise Juni für die LTS-Variante benötigt das Werkzeug Java 8 als Runtime. Als Gründe nennen die Macher neben dem End of LIfe von Java 7 die erweiterten Features des Nachfolgers wie Lambdas und die Date/Time API.

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Jenkins setzt ab Mitte des Jahres zwingend Java 8 als Basis voraus. Die reguläre Variante des Continuous-Integration-Werkzeugs wird bereits ab April 2017 nicht mehr mit Java 7 zusammenarbeiten. Nutzer der LTS-Release (Long-Term Support) haben noch bis Juni Zeit zum Umstieg auf die noch aktuellste Java-Version. Betroffen sind somit vermutlich die Versionen 2.52 beziehungsweise LTS 2.60.1.

Der Blogbeitrag begründet den Schritt damit, dass Oracle bereits seit anderthalb Jahren keine regulären Updates mehr für Java 7 veröffentlicht und die Java-8-Runtime stabiler als der Vorgänger sei. Gut die Hälfte der Jenkins-Anwender setzt bereits Java 8 ein – laut dem Beitrag waren es im November 53 Prozent und sind jetzt 58 Prozent, was im Umkehrschluss jedoch bedeutet, dass immer noch mehr als ein Drittel die ältere Java-Version verwendet. Bei Jenkins 2.x liegt der Java-8-Anteil mit 72 Prozent deutlich höher.

Aus Entwicklersicht dürfte der im Blog zuletzt aufgeführte Grund der interessanteste sein: Java 8 ermöglicht Zugriff auf die erweiterten Funktionen wie Lambdas und die überarbeitete Date/Time-API. Durch den Umstieg möchte Jenkins damit für Contributors des Open-Source-Projekts attraktiver werden. (rme)