Cross-Plattform: ComponentOne 2020 wird datenaffin für .NET und Blazor UI

Das erste Release 2020 des Toolkits macht die Blazor-Edition produktionsreif, bringt eine neue API für Web-Gäste und Neuerungen rund um .NET.

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(Bild: HomeArt/Shutterstock.com)

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Das Unternehmen GrapeCity hat Version 2020.1 von ComponentOne präsentiert, ein Toolkit zur plattformübergreifenden Steuerung von .NET, JavaScript und Xamarin. Das Tool umfasst Komponenten für den neuen .NET-Standard, Änderungen an der Steuerung für Blazor UI und Anpassungen am Model View Controller (MVC) für ASP.NET Core. Eine neue Web-API ist mit an Bord, auch für WinForms, Xamarin und die WPF-Steuerung gibt es Neuerungen. Mit dem jetzigen Release ist die Blazor-Edition des Toolkits produktionsreif. Die Neuerungen sollen die Performance weiter verbessern, einige Fehler wurden behoben und es gibt neue Filterfunktionen für FlexGrid.

Das aktuelle Release legt den Schwerpunkt auf plattformübergreifendes Beziehen und Verwalten von Daten, umfasst neue Features zur Datenanalyse, eine neue UI zum Darstellen von Daten und soll Daten über unterschiedliche Quellen hinweg integrieren können.

Neu ist eine Data Connectivity Library, die Daten aus unterschiedlichen Quellen für beliebige gemeinsame Operationen zusammenführt. Datenkonnektoren, die dem .NET-Standard entsprechen, bieten als Standardschnittstelle Zugriff auf Datendienste und stellen eine Verbindung zu internetbasierten Quellen her, die Daten über OData oder REST-basierte APIs zur Verfügung stellen. ComponentOne bietet auch eine Data Engine an, die sich optional in Kombination mit den neuen Konnektoren verwenden lässt. Der Anbieter verspricht schnelle Abfragen aus umfangreichen Datensätzen.

Data Connectors sammeln auf dem .NET-Standard basierend Daten aus verschiedenen Quellen und führen sie zusammen

(Bild: GrapeCity, ComponentOne)

DataCollection, eine plattformübergreifende Data-Binding-Komponente für .NET, ist als Neuentwicklung im Release enthalten. Sie implementiert den .NET-Standard ähnlich wie CollectionView und bietet eine Reihe von Filter-, Gruppierungs- und Sortierdiensten für Datensammlungen. Große Datensätze soll DataCollection inkrementell laden können, und die neue Komponente unterstützt neben .NET Core auch WinForms, WPF, UWP und Xamarin. Eine CalcEngine, die mit Ausdrücken von Microsoft Excel operiert, ist für den .NET-Standard nun eingebettet in das neue Release. Sie ermöglicht eine direkte Datenübernahme aus Excel.

CalcEngine nutzt Formelausdrücke aus MS Excel für Kalkulationen, direkter Import von Daten aus Excel ist möglich

(Bild: GrapeCity, ComponentOne)

Neu ist auch eine Visitor Web API, die Inhalt basierend auf gesammelten Informationen auf individuelle Besucher von Websites zuschneidet. Das Release soll Unterstützung aller Web APIs für .NET Core bieten – dies war bislang im Betastadium und ist nun offiziell im Release enthalten.

Die ComponentOne-Version für WinForms erhält mit dem Release einen FilterEditor, mit dem Nutzer ihre eigenen Filter nach Kategorien und Ausdrücken zusammenstellen können. Die Steuerung soll automatische Visualisierungsoptionen anbieten und kann mit verschiedenen Quellen verknüpft werden. Mit den Operatoren UND und ODER lassen sich komplexe Kriterien und Filter erstellen.

Eine weitere Neuerung für die ComponentOne-Version für WinForms ist in FlexGrid enthalten, dessen Fehler-Validierungs-Eigenschaften überarbeitet wurden. Eine Reihe von DataAnnotations werden neu unterstützt, so zum Beispiel Required, StringLength, Range und Compare. In Verbindung mit dem neuen Tool DataCollection lassen sich Daten asynchron beziehen und FlexGrid zeigt Einträge an, sobald sie verfügbar sind. Auch im Bereich Visualisierung gibt es etwas Neues, so ermöglicht die FlexPivot-Funktion das Erstellen von Diagrammen mit FlexChart. Eine ähnliche Komponente gab es bereits. Sie wurde überarbeitet und soll nun schneller laufen.

Neue Visualisierungsmöglichkeiten für WinForms mit FlexPivotChart

(Bild: GrapeCity, ComponentOne)

Ansonsten wurden zahlreiche Steuerungselemente um Komponenten bereichert, so erhält WPF eine neue DataFilter-Control. Dateien sollen sich durch ein FileManager UI in der Cloud leichter für APS.NET Core und die MVC-Ausgabe verwalten lassen. Weitere Neuerungen betreffen FlexGrid, TransposedGrid und eine Multirow-Funktion für ASP.NET Core. Eine Reihe von Änderungen betreffen auch Xamarin.

Mehr Informationen zu den Neuerungen lassen sich den Release Notes entnehmen. (sih)