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Cross-Plattform: NativeScript 5.1 mit Android Bundling und Yarn-Support

Das Android-App-Bundle soll die Größe der mit NativeScript erstellten Android-Applikationen verkleinern. Mit Yarn steht eine alternative zu npm zur Verfügung.

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Cross-Plattform: NativeScript 5.1 mit Android Bundling und YARN-Support

Version 5.1 des Frameworks zur Cross-Plattform-Entwicklung NativeScript ist erschienen. Im ersten Minor-Release der 5er-Serie können Entwickler auf die von Google im Mai eingeführten Android App Bundles zurückgreifen. Außerdem haben sie jetzt die Wahl zwischen den Paketmanagern npm und Yarn. Darüber hinaus gibt es Verbesserungen fürs Debugging, Farbeinstellungsmöglichkeiten für Säulendiagramme und Support für das JavaScript-Framework Angular in Version 7.1.

Google hatte mit dem Android App Bundle ein neues Format zur Veröffentlichung von Android-Applikationen im Mai auf der Google I/O angekündigt. Es soll die Dateigröße von Android-Apps verkleinern und Entwicklern die Möglichkeit bieten, einzelne Features erst auf Nachfrage des Nutzers auszuliefern. Bislang konnten NativeScript-Nutzer die Funktion mit Tasks in der Gradle-Datei nachbauen, nun funktioniert es aber standardmäßig und automatisiert. Das NativeScript-Team gibt an, dass sich dadurch die APK-Größe einer mit TypeScript geschriebenen Hello-World-Applikation um rund 50 Prozent reduziert.

Die Qual der Wahl: npm oder Yarn

Bislang mussten NativeScript-Entwickler ausschließlich auf den Paketmanager npm zurückgreifen. Einige Community-Mitglieder haben aber jetzt einen Yarn-Support geliefert, sodass Nutzer jetzt zwischen beiden wählen können. Ein Wechsel des Paketmanagers ist mit dem Befehl tns package-manager set yarn möglich – vorausgesetzt natürlich, dass Yarn auch installiert ist.

Im Bereich Debugging können Entwickler nun auf den Befehl tns debug android --hmr zurückgreifen. Er startet eine Debugging Session, in der Entwickler Änderungen an ihrem JavaScript- oder TypeScript-Code sowie am CSS oder den Template-Komponenten vornehmen können. Das Update soll dann binnen Sekunden angezeigt werden, ohne dass ein Neustart der Debugging-Session notwendig ist oder die Applikation ihren State verliert.

Eine vollständige Liste der Neuerungen in der neuen NativeScript-Version findet sich im NativeScript-Blog. Wer einen Blick in die Zukunft werfen möchte, ist mit der NativeScript-Roadmap für 2019 gut beraten. (bbo)