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Cross-Plattform mit JavaScript: Electron 3.0 ist erschienen

Das Electron-Projekt folgt mittlerweile der semantischen Versionierung. Deswegen erscheint Version 3.0 bereits vier Monate nach Electron 2.0.

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Cross-Plattform mit JavaScript: Electron 3.0 ist erschienen

Die Entwickler von Electron haben die Version 3.0 ihres Frameworks zur Entwicklung von Cross-Plattform-Anwendungen veröffentlicht. Bei Electron-Apps handelt es sich grundsätzlich um Webanwendungen, die auf dem Desktop laufen. Das Framework stammt aus dem Hause GitHub und kommt in Werkzeugen wie Atom, Microsoft Teams, Oculus, OpenFin, Slack, Symphony und Visual Studio Code zum Einsatz.

Beim Frontend setzt Electron jetzt auf Chrome 66.0.3359.181, als JavaScript-Runtime kommt V8 6.6.346.23 zum Einsatz. Beim Backend setzt Electron 3.0 Node.js 10.2.0 voraus. Geplant ist es hier jedoch, mit den Entwicklungskadenzen von Chromium, Node.js und V8 aufzuschließen. Mit der im Mai erschienenen Version 2.0 war das Projekt auf semantische Versionierung umgestiegen.

Neu ist unter anderem, dass die Funktion fs.readSync nun mit großen Dateien arbeiten kann. Außerdem hinzugekommen sind die Button- und Textfield-APIs. Beide haben aber momentan noch experimentellen Charakter und sind deswegen über den Flag enable_view_api zu aktivieren. Die netLog API für eine dynamische Logging-Kontrolle ist ebenfalls neu. Darüber hinaus weisen die Entwickler in der Ankündigung auf knapp zwanzig API-Änderungen hin. Und sie merken an, dass der PDF Viewer derzeit nicht funktioniert, aber überarbeitet und in Kürze wohl wieder funktionieren wird.

Das neue Release können Entwickler über die Projekt-Website oder via Node Package Manager (NPM) über den Aufruf von npm install electron@latest beziehen.

Siehe dazu auf heise Developer:

(ane)