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Cross-Plattform mit JavaScript: Electron 5.0 ist fertig

Mit Verbesserungen einiger Electron-spezifischen APIs sowie Updates der Kernkomponenten Chromium, V8 und Node.js steht Electron 5.0 zum Download bereit.

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Das Electron-Entwicklerteam von GitHub hat die Version 5.0 des Frameworks für Cross-Plattform-Anwendungen planmäßig vorgelegt. Neben Fehlerbereinigungen und einigen Verbesserungen der APIs sind auch neue Funktionen sowie ein paar Breaking Changes in Electron 5.0 eingeflossen.

Um Anwender von den neuesten JavaScript-Funktionen, Leistungssteigerungen und behobenen Sicherheitslücken profitieren zu lassen, sind im neuesten Release des Frameworks Updates der Kernkomponenten Chromium, V8 und Node.js enthalten. Im Frontend kommt nun Chromium 73.0.3683.119 zum Einsatz. Die JavaScript-Runtime V8 liegt in Version 7.3.492.27 vor und im Backend baut Electron auf Node.js 12.0.0.

Im Zuge der Promisification-Initiative arbeitet das Entwicklerteam daran, die vorhandenen callback-basierten Funktionen dahingehend umzubauen, dass sie künftig Promises ausgeben. Dazu wurden in Electron 5.0 mehr als zehn APIs angepasst, darunter etwa die Cookies API sowie webContents.loadURL. Weitere folgen in den nächsten Releases.

Für macOS stehen in systemPreferences drei neue beziehungsweise überarbeitete Funktionen für den Zugriff auf die Systemfarben zur Verfügung: systemPreferences.getAccentColor, systemPreferences.getColor und systemPreferences.getSystemColor. Unter den Breaking Changes finden sich unter anderem sicherheitsrelevante Änderungen. So stehen die Werte von nodeIntegration und webviewTag nun standardmäßig auf false. Renderer, die mit sandbox: true gestartet werden, laufen künftig automatisch in einer Sandbox. Bisher mussten Entwickler dazu den Mixed-Sandbox-Modus erst aktivieren.

Ein Überblick der weiteren Neuerungen in Electron 5.0 findet sich im Blogbeitrag zur Ankündigung. Eine vollständige Liste aller Änderungen enthalten die Release Notes. Entwickler können die neue Version wahlweise mit dem Befehl npm install electron@latest per Node Package Manager installieren oder über die Projektsite auf GitHub herunterladen.

Siehe dazu auf heise Developer:

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