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Dart 1.5 bringt Android-Support im Editor

Knapp einen Monat nach dem letzten Release der Programmiersprache gibt es mit Dart 1.5 nun unter anderem die Möglichkeit, Anwendungen auf einem angeschlossenen Android-Gerät einzusetzen und zu debuggen.

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Vor allem im Editor hat sich mit dem 1.5er-Release von Googles JavaScript-Alternative Dart etwas getan. Eine durchaus als wichtig zu erachtende Neuerung stellt beispielsweise die Option dar, mobile Dart-Webanwendungen auf einem angeschlossenen Android-Gerät zu debuggen. Es lassen sich dabei wohl Haltepunkte und Ausnahmen wie bei der Arbeit auf der Maschine des Entwicklers einsetzen. Darüber hinaus soll der Editor weniger Speicher benötigen und Verbesserungen in den Formatierungsmodulen aufweisen.

Nachdem das Mai-Release die Werkzeugsammlung Observatory einführte, lässt sie sich nun durch die Integration in den Editor einfacher einsetzen. Sie ist außerdem in der Lage, mit dem CPU-Profiler bestimmte DOM-Calls zu identifizieren und soll kleinere Verbesserungen wie Überarbeitungen an der Code Coverage UI enthalten.

Der mitgelieferte Dartium-Browser nimmt Chrome 36 zur Grundlage und lässt sich ebenfalls auf Android-Geräten nutzen. Im Core SDK sind dart:collection und dart:io mit neuen Eigenschaften ausgestattet, die unter anderem eine Option zum Einschränken der maximalen Verbindungen pro Host beim HttpClient umfassen. Neben Dart 1.5 haben die Entwickler auch ein Update für das Dart Polymer Package veröffentlicht, das nun zwei neue Sets von Polymer-Elementen (core_elements zum Zugriff auf Komponenten der Polymer-Infrastruktur und paper_elements zum Umsetzen des Material Design Pattern) enthält.

Google stellte Dart 2011 der Öffentlichkeit vor. Im letzten RedMonk-Programmiersprachen-Ranking stellten die Analysten heraus, dass Dart zwar konstant platziert sei, aber Potenzial missen ließe. Die Stagnation führte RedMonk auf die anhaltende Beliebtheit JavaScripts zurück. (jul)