Das endgültige Aus für JavaFX Script

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Nachdem Oracle die Architektur der Rich-Client-Technik JavaFX in den letzten zwei Jahren grundsätzlich überarbeitet hat, wird der Konzern zum Ende des Jahres einen Schlussstrich bei der Unterstützung für den älteren Entwicklungsstrang JavaFX 1.x ziehen. Vom sogenannten "End of Life" (EOL) an, das auf den 20. Dezember gelegt wurde, werden ältere JavaFX-Runtime-Versionen nicht mehr verfügbar sein.

Damit entwickelten Applikationen lag noch die Skriptsprache JavaFX Script zugrunde. Deren Weiterentwicklung war jedoch Ende 2010 gestoppt worden, nachdem Oracle bekannt gegeben hatte, fortan die Rich-Client-Technik dergestalt zu verändern, dass sie sich über Java-Schnittstellen ansprechen lässt. Zuvor war es der 2007 erstmals vorgestellten Technik nie gelungen, auch nur annähernd die Popularität der Konkurrenten Flash und Silverlight zu gewinnen. Das wurde auch darauf geschoben, dass Java-Entwickler extra eine neue Skriptsprache erlernen mussten.

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Unternehmen, die ältere JavaFX-Anwendungen im Einsatz haben, legt Oracle nahe, ihre Programme auf JavaFX 2.x zu migrieren. JavaFX 2.0 war in der Windows-Version auf der letzten JavaOne im Oktober 2011 veröffentlicht worden. Linux- und Mac-OS-X-Ausgaben liegen mittlerweile in Preview-Versionen vor. (ane)

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