Das neue Adobe AIR auch für Linux

Die Linux-Variante für Adobe AIR 1.5 ist jetzt nachgeschoben worden. Die Plattform für Rich Internet Applications, die es ermöglichen soll, mit Webtechniken lokale Software zu programmieren, läuft unter OpenSuse, Ubuntu und Fedora.

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Von
  • Alexander Neumann

Adobe hat jetzt die Linux-Variante für AIR (Adobe Integrated Runtime), seine kostenlose Plattform für Rich Internet Applications, nachgeschoben. Unterstützung gibt es ab OpenSuse 10.3, Ubuntu 7.10 und für Fedora Core 8. Die aktuelle Version 1.5 läuft wohl auch unter Red Hat Enterprise Linux, die Implementierung ist anscheinend aber noch nicht ausreichend getestet.

Vor einem Monat hatte Adobe das 1.5-Release für Windows und Mac freigegeben. Das Unternehmen verspricht, in Zukunkt alle drei großen Plattformen zeitgleich zu beliefern. Zu einem früheren Zeitpunkt war Adobe der Linux Foundation beigetreten, einem Firmenverband, der die Verbreitung von Linux fördern möchte. Damals war die Unterstützung von Linux als weiterer Betriebssystemplattform als wichtiges strategisches Ziel bezeichnet worden.

AIR soll es Entwicklern ermöglichen, mit Webtechniken lokale Software zu programmieren. AIR enthält einen Flash-Player, einen auf WebKit aufsetzenden HTML-/CSS-/JavaScript-Parser und SqirrelFish, um Javascript-Anwendungen zu beschleunigen.

Eine ausführliche Anleitung für das Entwickeln von Rich Internet Applications für den Desktop mit AIR finden Interessierte in dem heise Developer-Artikel von Kai König.

Siehe dazu auch:

(ane)