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Database as a Service: Neues Angebot von MongoDB

Atlas ergänzt bestehende Cloud-Angebote der Firma hinter der verbreiteten NoSQL-Datenbank. Damit sollen sich Datenbank-Anwendungen auf Stundenbasis möglichst einfach provisionieren lassen.

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MongoDB Inc, die Firma hinter der gleichnamigen NoSQL-Datenbank, hat auf der MongoDB World in New York unter dem Label Atlas ein neues "Database as a Service"-Angebot gestartet, das die beiden bereits bestehenden Cloud-Offerten des Unternehmens ergänzen soll. Kunden zahlen dafür nach genau abgerechnetem Verbrauch; initial können sie damit ihre Datenbankanwendungen in Amazon Web Services (AWS) deployen, die Unterstützung der Cloud-Plattformen von Microsoft und Google soll bald folgen.

Die bisherigen Angebote bestehen aus einem für Unternehmen, die den Service "on premise" nutzen wollen, und MongoDB Professional, das die Datenbank um den Zugang zu MongoDBs Cloud Manager und um weitere Werkzeuge erweitert. Atlas ist zwischen diesen beiden Angeboten aufgehängt, da es eine einfache Möglichkeit bieten soll, eine Anwendung in der Cloud möglichst einfach zu provisionieren, die dabei nur auf Stundenbasis abgerechnet wird.

MongoDB beschreibt Atlas als fehlertolerantes Self-Healing-Datenbanksystem, das derzeit auf dem MongoDB Community Server aufsetzt. Der umfangreichere Enterprise Server könnte später irgendwann Bestandteil von Atlas oder eines vergleichbaren Angebots sein. Außerdem gibt es Features für das Monitoring und das Bereitstellen von Backups. Zur Replikation der Daten stehen zurzeit drei regionale Zonen zur Auswahl. Schließlich unterstützt Atlas Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Amazons Virtual Private Cloud, um die Datenbanken sicher zu betreiben.

Eine etwas andere Nachricht ist, dass der MongoDB-Connector für Apache Spark nun offiziellen Charakter hat. Dafür hat MongoDB intensiv mit Databricks, dem maßgeblichen Unternehmen hinter der dem Big-Data-Framework, zusammengearbeitet. (ane)