Menü
Developer

Datenbank: MongoDB erweitert das Mobile- und Backend-Angebot

Neben der allgemeinen Verfügbarkeit von MongoDB Mobile verkündet das Unternehmen den Ausbau von MongoDB Stitch.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 7 Beiträge
MongoDB erweitert das mobile und Backend-Angebot

Nach einer fünfmonatigen Betaphase ist MongoDB Mobile nun allgemein verfügbar. Die mobile Variante zielt auf Smartphones und Tablets mit iOS und Android sowie auf IoT-Geräte. Parallel zur Ankündigung hat MongoDB Inc, das Unternehmen hinter der dokumentenorientierten Datenbank, einige Erweiterungen für das Backend as a Service (BaaS) MongoDB Stitch verkündet.

Das Unternehmen hatte MongoDB Mobile erstmals im Sommer auf der MongoDB World 2018 als Betaversion vorgestellt. Die nun allgemein verfügbare Mobilvariante ist auf das Zusammenspiel mit MongoDB Stitch zugeschnitten und bietet ein SDK zum Zugriff auf die mobile sowie die Backend-Datenbank. Dabei können Entwickler die vollständige MongoDB Query Language verwenden, inklusive sekundärer Indizes. Die mobile Variante der NoSQL-Datenbank unterstützt sowohl 32-Bit als auch 64-Bit-Anwendungen unter Android und iOS.

Mobile Sync zur automatischen Synchronisation der Daten zwischen dem Endgerät und dem Backend ist derzeit noch als Beta gekennzeichnet. Es verwaltet die Synchronisation unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die mobilen Geräte nicht ständig online sind. Daten von IoT-Sensoren lassen sich optional zunächst auf einem Gateway aggregieren und von dort aus mit dem Backend synchronisieren.

MongoDB-Mobile kommuniziert über das Stitch-SDK mit dem Backend.

(Bild: MongoDB)

Das BaaS MongoDB Stitch bekommt zusätzliche Funktionen. Inzwischen bezeichnet das Unternehmen im Zuge des Trends Serverless Computing anders als noch bei der Ankündigung auf der MongoDB World 2017 vor eineinhalb Jahren das Angebot als eine Serverless-Plattform, was der Funktionsweise und dem Abrechnungsmodell durchaus gerecht wird. Letzteres erfolgt auf Basis der übertragenen Daten und der Rechenzeit für Anfragen. Aus technischer Sicht ergibt sich die Parallele zu FaaS-Modellen (Function as a Service) wie Amazon Lambda oder Azure Functions, dadurch, dass Entwickler Service-Aufrufe und Datenbankkommandos in Funktionen ablegen, deren Ausführung die Plattform verwaltet.

MongoDB hat Stitch nun um die Integration zusätzlicher Authentifizierungsprovider, zahlreicher AWS-Dienste und mehrere Atlas-Cluster erweitert. Außerdem gibt es zusätzliche AWS-Regionen im Portfolio, darunter mit EU West 1 erstmals eine europäische. Derzeit scheint Stitch damit jedoch lediglich die Daten weiter verteilen zu können, von einer Eingrenzung auf die europäische Version ist in der Pressemitteilung nichts zu lesen.

Schließlich hat das Unternehmen noch ein kostenfreies Angebot von MongoDB Atlas auf Microsoft Azure für Entwickler verkündet. Für den Free Tier müssen sie sich kostenlos auf der Atlas-Seite registrieren. (rme)