Der nächste Schritt: Nvidia ist neuer Gesellschafter des DFKI

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz möchte mit Nvidia weiter im Bereich Machine Learning und Deep Learning forschen.

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(Bild: Sergey Nivens/Shutterstock.com)

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Die NVIDIA Cooperation ist ab sofort Teil des Gesellschafterkreises des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Bereits in den vergangenen Jahren hatte Nvidia als Hardwarehersteller für Computer-Grafik und KI-Computing mit dem DFKI zusammengearbeitet. Nun folgt der nächste Schritt, mit dem Ziel im Bereich Machine Learning und Deep Learning Neues zu erforschen und Wissenschaftler mit den entsprechenden Werkzeugen zu unterstützen.

Die Partnerschaft von DFKI und NVIDIA sei eine gute Option, die Modelle und Verfahren des DFKI mit den speziell für KI entwickelten Hardware-Plattformen der Nvidia zu kombinieren. Der Beitritt als Gesellschafter sei darüber hinaus der nachvollziehbare Schritt und eröffne neue Perspektiven für die anwendungsorientierte Erforschung neuronaler Netze, so Prof. Dr. Andreas Dengel, Standortleiter des DFKI in Kaiserslautern und wissenschaftlicher Direktor des Forschungsbereichs "Smarte Daten und Wissensdienste".

Im Jahr 1988 wurde das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz als gemeinnützige Public-Private Partnership (PPP) gegründet. Die Forschungseinrichtung ist in sieben Standorten in Deutschland vertreten, darunter Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen. Der Fokus liegt auf Software auf Basis der Methoden der Künstlichen Intelligenz. Bekannt ist beispielsweise das in Kaiserslautern stationierte Deep-Learning-Rechenzentrum, das mit mehreren NVIDIA DGX-Systemen in einem InfiniBand-Netzwerk ausgestattet ist. Dort befindet sich der seinerzeit erste DGX-2 Supercomputer in Europa.

Weiterführende Informationen zur Zusammenarbeit finden sich auf dem Nvidia-Blog. (mdo)