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Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

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heise Developer fasst für gewöhnlich einmal in der Woche bislang vernachlässigte, aber doch wichtige Nachrichten zu Werkzeugen, Spezifikationen oder anderen relevanten Dingen in wenigen Sätzen zusammen. Im Folgenden die durchaus subjektive Auswahl für die vergangene Woche:

  • Der Clang-Compiler des LLVM-Projekts kann nun mit der Version 3.1 des offenen Standards für die Shared-Memory-Programmierung OpenMP umgehen.
  • Die Version 2.5 des Code-Coverage-Werkzeugs dotCover integriert sich jetzt in ReSharper 8. Hersteller JetBrains hat darüber hinaus die sogenannte Hot Spots View eingeführt, mit der sich die riskantesten Methoden einer Entwicklung auf Basis der McCabe-Metrik und der geringsten Unit-Test-Abdeckung identifizieren lassen sollen.
  • Die Entwicklung für Microsofts Entity Framework 6 befindet sich auf der Zielgerade. Nun wurde der erste Release Candidate veröffentlicht.
  • Zum vor kurzem erschienenen Service Pack für das HPC Pack 2012 steht jetzt das zugehörige SDK über Microsofts Download Center zur Verfügung. Es unterstützt Entwickler beim Erstellen von Multicore-Anwendungen für die HPC-Plattform.
  • Gerrit Grunwald, der erst kürzlich einen Artikel zu JavaFX auf heise Developer veröffentlicht hat, ist jüngst zum Java Champion ernannt worden. Er hat sich unter anderem als Gründer der Java User Group Münster verdient gemacht.
  • Platform as a Service (PaaS) ist auf dem Vormarsch. Das untermauert auch eine durch Engine Yard beauftragte Studie, die – obgleich keine Angaben zur Anzahl der Teilnehmer der ihr zugrunde liegenden Befragung gemacht wurden – den Trend erkennen lässt, dass das Thema für Entwickler zunehmend interessanter wird. Sacha Labourey von CloudBees spekuliert gar, dass 2020 20 Prozent aller Entwicklerarbeiten in einer PaaS geschehen.
  • Das für Ende des Jahres vorgesehene Qt 5.2 soll einen neuen Qt Quick Scene Graph Renderer enthalten.
  • In dem EU-Projekt SafeAdapt soll eine neue Softwarearchitektur für Fahrzeuge entstehen, durch die Störungen im laufenden Betrieb vom System selbständig kompensiert werden sollen. Dem System liegt der Automotive-Standard AUTOSAR zugrunde, und die Absicherung nach ISO 26262 wird unterstützt. Parallel erarbeitet das dahinter stehende Konsortium unter der Führung des Fraunhofer ESK eine Methodik, mit der die neue Architektur sofort eingesetzt werden kann.

Sollten Sie ein wichtiges Ereignis vermissen, freut sich heise Developer auf Ihre E-Mail. (ane)