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Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

heise Developer fasst jede Woche bisher vernachlässigte, aber doch wichtige Nachrichten zu Tools, Spezifikationen oder anderem zusammen – dieses Mal u.a. mit Rust, Arduino Create und PyPy.

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Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

Hier die durchaus subjektive Auswahl an Nachrichten der vergangenen Woche:

  • Im Rahmen einer Forschungsarbeit soll die Einführung von Microservices in bestehende Softwaresysteme untersucht werden. Entwickler, die sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben, können die Arbeit durch das Ausfüllen eines Fragebogens unterstützen.
  • Das Crash-Reporting-Tool Crashlytics gibt nach einem Update auch Aufschluss über Out-of-memory-Fehler, die zum Absturz einer Applikation führen.
  • Node.js 6.4 steht auf GitHub zum Download bereit. Wichtige Neuerungen umfassen etwa, dass geforkte Kindprozesse und Cluster-Worker jetzt mit stdio-Konfigurationen umgehen können und die REPL einen Editor-Mode kennt.
  • Viele der Arbeiten an der nun zur Verfügung stehenden Version 1.11 der Programmiersprache Rust betrafen noch nicht stabile Änderungen am Compiler, damit unter anderem Features wie inkrementelles Kompilieren möglich werden. Darüber hinaus haben die Entwickler einige Bibliotheken um Methoden ergänzt und den Paketmanager Cargo etwa um die Fähigkeit erweitert, Build-Skripte Warnungen ausgeben zu lassen.
  • Wer an einer E-Book-Variante von "F# for Fun and Profit" interessiert ist, wird nun auf GitBook fündig.
  • Webpack Dashboard soll die Übersichtlichkeit von webpack-Ausgaben besonders beim Einsatz auf Entwicklungsservern verbessern.
  • Arduino-Entwicklern, die ihre Projekte gemeinsam mit anderen weitertreiben oder Sensordaten ihrer WLAN-fähigen Geräte in einer Cloud lagern wollen, steht nun mit Arduino Create ein neues Angebot zur Verfügung. Neben der Arduino Cloud und einem Project Hub, ist dort auch ein Webeditor zu finden.
  • In einem Blogeintrag auf der Seite von 18F, einer der US-amerikanischen Regierung unterstellten Organisation zur Entwicklung digitaler Produkte, berichtet Jez Humble über die Verwaltung von Multi-Tenant-Cloud-Umgebung in Regierungsprojekten und gibt in dem Zusammenhang die Freigabe verschiedener Open-Source-Projekte bekannt.
  • Die Intel-Tochter Wind River hat ihre IoT-Plattform Helix Device Cloud aktualisiert und dabei unter anderem ein neues Benutzerinterface zum Management der Endgeräte eingeführt.
  • Mit der Veröffentlichung der vierten und letzten Alpha liegt Python 3.6 im Plan. Die erste Beta soll am 12. September erscheinen, das endgültige Release Ende 2016.
  • Die MariaDB Corporation hat die erste Beta von Version 2.0 der auf Datenbanken optimierte Proxy-Plattform MaxScale veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehört die Unterstützung für Echtzeitdaten in Data Streams. Für bessere Sicherheit sollen Ende-zu-Ende-SSL-Verschlüsselung und ein Schutzmechanismus gegen DDoS-Attacken sorgen.

Sollten Sie ein wichtiges Ereignis vermissen, freut sich heise Developer über Ihre E-Mail. (jul)