Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

heise Developer fasst jede Woche bisher vernachlässigte, aber doch wichtige Nachrichten zu Tools, Spezifikationen oder anderem zusammen – dieses Mal u.a. mit Arduino, Polymer, LLVM, Spring, GTK und Cutelyst.

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Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen
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Hier die durchaus subjektive Auswahl an Nachrichten der vergangenen zwei Wochen:

  • Die neue Version 1.8 der Arduino IDE führt die beiden bislang miteinander konkurrierenden Varianten von Arduino.cc und Arduino.org zusammen. Neue Features gibt es jedoch nicht.
  • Einen ersten Eindruck zu Polymer 2.0 bekommt man nach der Freigabe der Prerelease-Version.
  • LLVM 3.9.1 erschien kurz vor Weihnachten. Das Update-Release umfasst einige kleinere Fehlerbeseitigungen
  • Musl libc, die schlanke Alternative zu glibc, bringt in Version 1.1.16 vor allem Bugfixes. Unter anderem behebt sie mit CVE-2016-8859 eine Schwachstelle durch Ganzzahlüberlauf (integer overflow).
  • Die Entwicklung des Frameworks für C++ und Qt Cutelyst geht mit großen Schritten voran: Nachdem im November das stabile 1.0-Release erschienen war, folgte im Dezember Cutelyst 1.13 und nun die mit zahlreichen Optimierungen ausgestattete Version 1.2 der vom Perl-Webframework Catalyst inspirierten Software.
  • Das vierte Milestone-Release des Spring-Frameworks verbessert den Einsatz für reaktive Webanwendungen und die Integration von Kotlin. Trotz der Verschiebung der Veröffentlichung von Java SE 9 bleibt das Team bei der Zeitvorgabe März 2017 für das endgültige Release von Spring 5, das ursprünglich parallel zum kommenden Java erscheinen sollte.
  • Der Gnome-Entwickler Matthias Clasen hat in einem Blogbeitrag die Pläne für die kommende Hauptversion 4 des GUI-Toolkits GTK veröffentlicht, das die Grundlage der Desktop-Umgebung bildet.
  • Angriff auf React: Das jetzt in Version 1.0 vorliegende Inferno-Projekt will mit Facebooks JavaScript-Bibliothek konkurrieren und wirbt mit wesentlich schnellerem Verhalten.
  • AWS Batch ist nun ein vollwertiger Cloud-Dienst, der aber erst mal nur in der Regioin US East (N. Virginia) verfügbar ist. Er soll als verwaltete Stapelverarbeitung in beliebiger Größenordnung fungieren, ohne dass eine Software für die Stapelverarbeitung zu installieren ist oder Server zu verwalten sind.
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Sollten Sie ein wichtiges Ereignis vermissen, freut sich heise Developer über Ihre E-Mail. (Alexander Neumann, Rainald Menge-Sonnentag) / (ane)

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