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Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

heise Developer fasst jede Woche bisher vernachlässigte, aber doch wichtige Nachrichten zu Tools, Spezifikationen oder anderem zusammen – dieses Mal u.a. mit Tomcat, dem Android NDK, Watson und Ruby on Rails.

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Hier die durchaus subjektive Auswahl an Nachrichten der vergangenen Woche:

  • Die Version 6 von Tomcat ist vor über zehn Jahren erschienen. Nun hat mit Version 6.0.51 das letzte Stündchen für das 6er-Release des Java-Webserver geschlagen. Spätestens jetzt sollten Anwender deswegen auf die neueren Versionen der Tomcat-7.x-Serie oder gar den aktuellen Tomcat 8.5.12 umsteigen.
  • Das Android NDK r14 (Native Development Kit) bietet nun einheitliche Header für alle API-Level. Die Verfügbarkeit der PSIs für die unterschiedlichen Plattform regeln #if-Statements.
  • Microsoft veranstaltet am 19. April unter dem Titel Data Amp ein Online-Event rund um Datenanalyse und Künstliche Intelligenz. Unter anderem soll es dort neue Ankündigungen zu SQL Server für Linux geben.
  • IBM hat eine Beta von Entwicklertools für Finanzdienste gestartet: Watson Financial Services nutzt Watsons Funktionen zum Cognitive Computing und soll unter anderem dem Risk- und Compliance-Management sowie dem Erkenntnisgewinn über das Kundenverhalten dienen.
  • Ein erster Release Candidate von Ruby on Rails 5.1 markiert das Ende der im Februar gestarteten Betaphase. Mit der aktuellen Version öffnet sich das Webframework unter anderem mehr in Richtung JavaScript.
  • Amazons Dienst für Serverless Computing AWS Lambda bietet ab sofort Unterstützung für Node.js v6.10. Details zum Einsatz von Node finden sich in der Dokumentation zum Programmiermodell.
  • Google hat einige Starthilfen zum Einsatz von PHP 7.1 auf Google App Engine veröffentlicht, nachdem das Team das entsprechende Zusammenspiel auf der Google Cloud Next angekündigt hatte.
  • GitHub hat einen Schutz vor möglichen SHA-1-Kollisionsangriffe gegen die Nutzer der webbasierten Versionsverwaltung eingerichtet. Die Angriffe nutzen Schwachstellen im SHA-1-Algorithmus, um Kollisionen zu erkennen, aber bisher hat es wohl noch keine Git-Kollisionen gegeben.
  • Libinput 1.7 erkennt unter anderem sogenannte Lid Switches, die das Zuklappen eines Laptops anzeigen. Die von Peter Hutterer entwickelte Bibliothek deaktiviert in dem Fall das Touchpad und gibt das Ereignis an entsprechende Anwendungen weiter.
  • AWS-Nutzer (Amazon Web Services) können neuerdings die Richtlinien für den Zugriff auf die AWS-Lambda-Funktionen über die entsprechende Konsole verwalten. Bisher war dazu entweder das Kommandozeilenwerkzeug oder das SDK nötig.
  • Ein erster Beta-Snapshot von Qt 5.9 ist verfügbar und gibt eine Vorschau auf die kommenden Features. Allerdings handelt es sich dabei um keine offizielle Beta, die zum breiten Test vorgesehen ist.
  • Mit Ruby 2.4.1 gibt es ein erstes Update des aktuellen Releasestrangs.
  • Wer JSON als nativen Datentyp in seiner Redis-Datenbank vermisst, kann letztere mit dem Modul ReJSON entsprechend ausstatten.

Sollten Sie ein wichtiges Ereignis vermissen, freut sich heise Developer über Ihre E-Mail. (Julia Schmidt, Alexander Neumann, Rainald Menge-Sonnentag) / (ane)