Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

heise Developer fasst jede Woche bisher vernachlässigte, aber doch wichtige Nachrichten zu Tools, Spezifikationen oder anderem zusammen – dieses Mal u.a. mit Kotlin, Django, Unity, NumPy und AWS OpsWorks

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Von
  • Katharina Kraft, Björn Bohn, Matthias Parbel, Rainald Menge-Sonnentag

Hier die durchaus subjektive Auswahl an Nachrichten der vergangenen Woche:

  • Kotlin 1.1.60 ist veröffentlicht. Die neue Version enthält Bugfixes und tooling updates. Sie ist mitallen IntelliJ IDEA von 2016.3 bis 2017.3, sowie Android Studio 2.3, 3.0 und 3.1 Canary kompatibel.
  • Außerdem hat JetBrains Kotlin/Native in Version 0.4 veröffentlicht. Neu ist der Zugriff auf Objective-C-APIs für iOS und macOS, außerdem ist WebAssembly nun eine Zielplattform.
  • Dart stellt Flutter IntelliJ plugin v19 bereit. Es enthält Features zur leichteren Navigation, außerdem wurde die Android Studio Integration verbessert.
  • Die neuste Version des Emulators für Qt Device Creation ermöglicht die Darstellung von mehreren Bildschirmen.
  • Der erste Release Candidate von Django 2.0 ist mit Python 3.4, 3.5 und 3.6 kompatibel. Das auf Python-basierte Webframework verfügt über einen vereinfachten URL-Routing-Syntax und viele kleine Verbesserungen.
  • Die Web Platform Working Group hat ein Dokument zum Thema "Indexed Database API 2.0" veröffentlicht. Kommentare dazu sind bis zum 14. Dezember möglich.
  • Unity hat zusammen mit Google eine Preview-Version des ARCore SDK for Unity herausgegeben, das Googles Augmented-Reality-SDK mit der Spieleengine verbindet.
  • Der Konfigurationsmanagementservice OpsWorks von Amazon Web Services lässt sich nun auch mit Puppet Enterprise verwenden. Bisher war AWS OpsWorks nur auf Chef ausgelegt. Der Dienst übernimmt die Softwareupdates des Orchestrierungswerkzeug und bietet sowohl eine GUI als auch das Kommandozeilenfenster.
  • Das NumPy-Team plant, die Unterstützung für Python 2.7 mittelfristig einzustellen. Der Ausstieg aus Python 2 ist jedoch für Entwickler großzügig planbar: Laut dem Blogbeitrag ist das endgültige Aus erst im Januar 2020 vorgesehen.
  • AdaCore führt die bisherigen Produktlinien in GNAT Pro Enterprise zusammen. In der Version GNAT Pro Assurance kann diese um den Lifetime-Service "Sustained Branches" ergänzt werden. GNAT Pro Developer soll C/C++-Entwicklern den Einstieg in die Embedded-Programmierung mit Ada erleichtern.

Sollten Sie ein wichtiges Ereignis vermissen, freut sich heise Developer über Ihre E-Mail. (kkr)