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Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

heise Developer fasst jede Woche vernachlässigte, aber wichtige Nachrichten zusammen – dieses Mal u.a. mit Perl, Rails und Visual Studio Code.

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Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

Hier die durchaus subjektive Auswahl an Nachrichten der vergangenen Woche:

  • Rakudo Perl 6 unterstützt jetzt drei Backends: MoarVM, JVM und nun auch JavaScript. Aber es gibt bei Rakudo.js wohl noch viel zu tun, um es leistungsfähiger zu machen und alle Features der MoarVM zu implementieren.
  • Action Text ist ein neues Framework für Rails 6, mit dem man Rich-Text-Inhalte in Anwendungen erstellen, bearbeiten und anzeigen kann. Es kombiniert Trix-Editor, eine Active-Storage-unterstützende Datei- und Bildverarbeitung sowie einen Textverarbeitungs-Flow.
  • JBoss Tools 4.9.0 und Red Hat Developer Studio 12.9 for Eclipse 2018-09 bringen vor allem die Anbindung an Java 11. Darüber hinaus gibt es Verbesserungen für die Container-basierte Entwicklung.
  • Offensichtlich haben sich so viele Entwickler einen Dark Mode für Tower gewünscht, dass die Macher des Git-Clients ihn nun zunächst für die Mac-Variante implementiert und in Kürze für die Windows-Version geplant haben.
  • Qt hat einen Ausblick auf das kommende Release der Qt Visual Studio Tools 2.3.0 gegeben, mit denen sich QML-Anwendungen (Qt Meta-object Language) innerhalb von Microsofts Entwicklungsumgebung debuggen lassen.
  • Das monatliche Update von Visual Studio Code bringt für Version 1.28 kleinere Neuerungen wie zum Dateityp passende Icons und für JavaScript ein Refactoring in async-Funktionen.
  • Zweimal im Jahr vergibt der Lenkungsausschuss des R Consortium auf Basis von Verdiensten und verfügbaren Mitteln Prämien. Wer ein Projekt vorschlagen möchte, der sei auf die Frist, den 31. Oktober, für Einreichungen von Vorschlägen für den Herbst 2018 hingewiesen.
  • Der Database as a Service mLab gehört nun zu MongoDB.
  • Das jüngste R-Release von 4Dv 17 umfasst mit 4D for iOS einen App-Wizard, mit dem 4D-Entwickler aus der Entwicklungsumgebung heraus eine iOS-App erstellen können – ohne XCode- oder Swift-Programmierung beherrschen zu müssen.
  • Dass Redis Labs eine neue Lizenzklausel, die Commons Clause, bei der Datenbank Redis ergänzt hatte, hat nun dazu geführt, dass Entwickler mit GoodFORM ein Projekt gestartet haben, um den relevanten Redis-Code zu forken.
  • Embarcadero hat den Source-Code von AppAnalytics Server unter einer proprietären Software-Lizenz freigegeben und gleichzeitig den als Software as a Service (SaaS) angebotenen Dienst eingestellt.

Sollten Sie ein wichtiges Ereignis vermissen, freut sich heise Developer über Ihre E-Mail.

(Björn Bohn, Rainald Menge-Sonnentag, Alexander Neumann) / (ane)