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DeveloperWorks Open: IBM umgarnt Cloud-Entwickler mit Open-Source-Initiative

Auf der OSCON 2015 hat Big Blue die neue DeveloperWorks-Open-Plattform vorgestellt, deren Code- und Schulungsmaterial Open-Source-Programmierer bei der Entwicklung für Märkte wie Healthcare, Versicherungen, Einzelhandel und Finanzen helfen soll.

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Cloud Wolke

(Bild: dpa, Stefan Sauer)

IBM ist dabei, auf einen Schlag 50 Cloud-Anwendungen, -Werkzeuge und -Dienste als Open-Source-Software veröffentlichen. Dafür hat "Big Blue" mit DeveloperWorks Open eine Community-Website initiiert, auf der Entwickler Ressourcen kostenlos bereitgestellt bekommen, die ihnen die Arbeit mit Open-Source- und IBM-Techniken einfacher machen sollen. Es handelt sich hierbei um Code und Schulungsmaterialien aus IBMs Forschungsabteilung oder solche in den unterschiedlichen Geschäftseinheiten des Konzerns entstanden sind.

Der Konzern will mit seiner Initiative die zuweilen anzutreffende Lücke zwischen Open-Source-Communitys und geschäftlichen Unternehmenszielen schließen. Deswegen ist die von IBM auf DeveloperWorks Open bereitgestellte Software für Märkte wie Healthcare, Versicherungen, Einzelhandel und Finanzen vorgesehen. Die Open-Source-Techniken sollen sich außerdem im Zusammenspiel mit IBMs Platform as a Service Bluemix nutzen lassen.

Zu den als Open Source freigegebenen Techniken gehören die IBM Ready Apps für Healthcare, Insurance, Banking und Retail sowie sogenannte JSON Activity Streams, die den Einsatz von Apps bei Anwendern aufzeigen. Beide gehörten zu IBMs MobileFirst-Portfolio. Mit den Node Application Metrics lassen sich Node.js-basierte Webanwendungen untersuchen und deren Performance-Engpässe erkennen. Zusätzlich findet man das Cloud-Monitoring- und Analyse-Framework Agentless System Crawler und IBM Analytics for Apache Spark.

IBMs Ankündigung erfolgte auf der diesjährigen O'Reilly Open Source Convention (OSCON) 2015 in Portland. (ane)