Die Preview des AWS SDK 2.0 für Go verbessert den Umgang mit API-Requests

Die neue Developer Preview des AWS SDK für Googles Programmiersprache Go bessert einige Schwachstellen in der SDK-Konfiguration und dem Umgang mit API-Requests aus. Entwickler können die neue Version parallel mit der alten Version austesten.

 –  0 Kommentare
Das AWS SDK 2.0 für Go verbessert den Umgang mit API-Requests

Amazon Web Services (AWS) veröffentlicht die Developer Preview 2.0 für das Go-SDK (Software Development Kit) und bringt Veränderungen für die Service-Client-Konfiguration und API-Aufrufe mit. Laut Amazon behebt Version 2.0 damit einige der größten Problemzonen des SDK. Die Developer Preview ist parallel mit Version 1.x des SDK in der selben Go-Applikation nutzbar – Amazon verspricht, den Support für die alte Version so schnell nicht einzustellen.

Die Konfiguration der SDK-Service-Clients funktioniert jetzt mit einem einzelnen Config-Typ und vereinfacht damit die bisherige Interaktion von Session und Config. Außerdem sind Service-spezifische Konfigurationen zu den einzelnen Service-Client-Typen gewandert. Außerdem hat AWS externe Pakete eingeführt, die es Entwicklern erlauben, Config mit anderen Variablen zu bestücken.

Das SDK erstellt jetzt eine API-Request auf Basis der Eingabeparameter. Dadurch ist es Entwicklern möglich, die Art und Weise der Request zu konfigurieren. Beispielsweise kann man Request Handler hinzufügen oder Logging erlauben. Weiterführende Informationen zum Umgang mit API-Request finden sich auf Github.

Das AWS SDK für Go schaffte bereits 2015 den Sprung zu Version 1.0. Googles Programmiersprache erfreute sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit und ist seit einer Ankündigung auf Amazons re:invent auch auf AWS Lambda verwendbar. (bbo)