Django 1.4 mit zahlreichen Neuerungen

Die neue Version des Python-Webframeworks setzt jetzt minimal Python 2.5 voraus und wartet mit einer imposanten Menge an Neuerungen auf.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von
  • Alexander Neumann

Genau ein Jahr nach Erscheinen der letzten größeren Version ist Django 1.4 freigegeben worden. Unter den Neuerungen des Webframeworks zur Entwicklung von Python-Anwendungen heben die Entwickler an erster Stelle eine korrektere Unterstützung für Zeitzonen bei Verwendung von date/times-Werten hervor. Eine neue Klasse sorgt offenbar für die Integration von Testframeworks wie Selenium, auch kann das Framework nun anscheinend besser mit IPv6-Adressen umgehen.

Außerdem haben die Entwickler ein Cookie-basiertes Session-Backend eingeführt, das Daten auf Client-Seite ablegt. Weitere sicherheitsrelevante Features sind eine neue Middleware gegen Clickjacking-Angriffe und ein verbesserter Schutz gegen Cross-Site Request Forgery (CSRF). Zusätzliche neue Features sind ein überarbeitetes objektrelationales Mapping (ORM), verbessertes Passwort-Hashing und aktualisierte Standard-Projekt-Layouts.

Die Liste der Neuerungen hat eine imposante Länge, auch sind mehrere Funktionen plangemäß entfernt worden. Das hat alles dazu geführt, dass die neue Version nicht rückwärtskompatibel mit älteren Releases des Frameworks ist. Es ist demnach Vorsicht bei der Migration auf die neue Version geboten. Django 1.4 unterstützt keine Anwendungen mehr, die Python 2.4 oder kleiner voraussetzen. Getestet wurde das Open-Source-Framework mit Python 2.5, 2.6 und 2.7. Pläne gibt es darüber hinaus, mit Django 1.5 an der Migration des Frameworks für Python 3.x zu beginnen. (ane)