Docker Enterprise Edition: Jetzt auch mit Kubernetes

Kubernetes und Docker Swarm: So sieht der Kern der neuen Enterprise-Version von Docker aus. Entwickler sollen beide Orchestrierungswerkzeuge einsetzen können und somit für unterschiedliche und wechselnde Umgebungen gerüstet sein.

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Docker - Container - Sicherheit

(Bild: Pixabay)

Die neue Hauptversion der Enterprise Edition (EE) von Docker ist erschienen. Die wichtigste Neuerung ist dabei die Integration des quelloffenen Werkzeugs für Containerorchestrierung Kubernetes in die Plattform. Damit vollzieht Docker nun die Entwicklung, die bereits im Oktober im Rahmen der DockerCon Europe angekündigt wurde.

Docker hält allerdings weiterhin am eigenen Orchestrierungswerkzeug Docker Swarm fest. Entwickler sollen in Zukunft die Wahl haben, ob sie Docker Swarm, Kubernetes oder beide verwenden möchten. Mit der neuen Version der Enterprise können Entwickler mit einer Compose-Datei Applikationen sowohl für Docker Swarm als auch für Kubernetes deployen. Alle deployten Applikationen sind dann in einem Kontrollfenster gesammelt.

Das Dashboard von Docker EE, inklusive Containern, die mit Swarm und Kubernetes deployt sind (Bild: Docker)

Das Team von Docker stellt die Integration von Kubernetes unter dem Argument vor, dass sich damit ein Lock-in besser vermeiden lässt. Docker läuft außerdem auf verschiedenen Linux-Distributionen, mehreren öffentlichen Clouds und Windows Server. Mit dieser Strategie zielt Docker besonders auf Unternehmenskunden ab, die in hybriden Umgebungen agieren.

Mit dem Einzug von Kubernetes in die Enterprise Edition sind auch vereinfachte Workflows für die Containerorchestrierung verfügbar. Bei diesen Workflows handelt es sich um Abstraktionen, die auf einem CNCF-konformen (Cloud Native Compting Foundation) Kubernetes-Stack aufsetzen. Laut den Docker-Entwicklern sind dadurch trotzdem alle Kernelemente von Kubernetes, die nativen APIs und CLIs für Nutzer zugänglich.

Weitere Details zur neuen Hauptversion von Docker EE sind in der offiziellen Ankündigung zu finden. Interessierte Entwickler können sich auch für eine kostenlose Testversion der sonst kostenpflichtigen Enterprise Edition registrieren.

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(bbo)