Menü

Docker gibt Orchestrierungswerkzeuge frei

Auf der letztjährigen DockerCon Europe erstmals präsentiert, haben die Docker-Projekte Machine, Swarm und Compose einen neuen Reifegrad erreicht.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von

Die drei auf der europäischen DockerCon Anfang Dezember 2014 vorgestellten Tools Machine und Swarm und Compose sind nun öffentlich verfügbar – allerdings sind die beiden erstgenannten Produktivitätswerkzeuge derzeit noch mit Beta-Status gekennzeichnet, Compose ist hier offenbar schon weiter.

Docker Machine soll dabei helfen, möglichst einfach zu einer laufenden Docker-Instanz zu kommen. Das geschieht über Treiber für EC2, Digital Ocean, Googles Cloud, IBMs Softlayer, Microsoft Azure und Hyper-V, OpenStack, Rackspace, VirtualBox sowie VMwares Fusion vCloud Air und vSphere, mit denen sich eine vollständig neue Docker-Instanz generieren lassen soll.

Cluster-Funktionalität und Orchestrierung sind die Aufgaben von Docker Swarm. Nach außen benutzt es die REST API von Docker mit dem Ziel, dass alle Tools und Skripte zum Verwalten von Docker direkt auf das neue Clustering übertragbar sind. Hinter den Kulissen verrichtet das Apache-Projekt Mesos seinen Dienst. Außerdem lässt sich das Orchestrierwerkzeug nun in Verbindung mit Microsofts Azure-Plattform nutzen, genauso wie es mittlerweile Treiber für das Administrations- und Verwaltungstool Apache Zookeeper, das Service-Discovery- und -Konfigurations-Tool Consul und den verteilten Key-Value-Store etcd gibt.

Das Projekt Docker Compose dient der einfachen Orchestrierung von Multicontainer-Anwendungen. Es ist aus dem Fig-Projekt hervorgegangen, das durch die Übernahme von Orchard im Oktober 2014 bei Docker Inc. gelandet ist. (ane)