DocumentDB: API für MongoDB generell verfügbar

Neben Neuerungen bei der MongoDB API gibt es beim "Database as a Service"-Angebot von Microsoft auch einen neuen Spark Connector.

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DocumentDB: API für MongoDB generell verfügbar
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Microsoft hat die MongoDB API für die auf der Azure-Cloud-Plattform laufende NoSQL-Datenbank DocumentDB veröffentlicht. Mit ihr können Entwickler die Datenbank-Engine der DocumentDB im Zusammenspiel mit gängigen SDKs, Werkzeugen und Bibliotheken von MongoDB nutzen.

Darüber hinaus wurde die API mit neuen Features ausgestattet. Hierzu gehören unter Sharded Collections, mit denen man über einen festgelegten Shard-Schlüssel automatisch Daten über mehrere Partitionen hinweg bereitstellen kann. Dadurch sollen sich Storage und Durchsatz skalieren lassen. Außerdem ist von globalen Datenbanken, Read-only-Schlüsseln und zusätzlichen Portalmetriken die Rede.

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Die Ankündigung erfolgte zur letzte Woche tagenden Big-Data-Konferenz Strata + Hadoop World, auf der Microsoft auch einen neuen Spark Connector für die DocumentDB vorgestellt hat. Er ermöglicht es Anwendern des Big-Data-Frameworks, Data-Science-Aufgaben mit der DocumentDB zu verwirklichen. Der Connector verwendet das Java SDK der Datenbank und nutzt ihre nativen Managed-Indizes.

Mit dem Datenbankdienst will Microsoft mit beispielsweise Amazon und Google konkurrieren, die mit DynamoDB beziehungsweise Cloud Datastore vergleichbare Angebote in petto haben. Zu den Eigenschaften der Database as a Service zählen Ad-hoc-Abfragen über Standard-SQL, eigene Abfrageoperatoren und benutzerdefinierte Funktionen auf Basis von JavaScript oder eines systemeigenen JSON-Datenmodells (JavaScript Object Notation), optimierbare Konsistenzebenen, variabel skalierbarer Durchsatz und Speicher sowie SQL Queries über indizierte JSON-Dokumente. Das sind allesamt Features, die sich auch bei dokumentenorientierten NoSQL-Datenbanken wie MongoDB und RavenDB finden lassen. (ane)

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