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Dynatrace erweitert Go-Monitoring um Custom Services

Mit OneAgent 1.155 lassen sich auch anwendungsspezifische, proprietäre Dienste in Go-Applikationen überwachen, ohne dass Veränderungen am Code notwendig sind.

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Dynatrace erweitert Go-Monitoring um Custom Services

Das Golang-Monitoring von Dynatrace hilft Entwicklern und Anwendern mit Echtzeitmessdaten bei der Überwachung und dem Performancetuning von Go-Applikationen. Neben Daten zu CPU-Auslastung, Memory- und Worker-Prozessen sowie zum Antwortverhalten der Anwendung soll das neueste Release OneAgent 1.155 sich auch für das Monitoring anwendungsspezifischer, proprietärer Dienste in Go-Apps einsetzen lassen. Diese sogenannten Custom Services sollen auch Funktionen und Dienste in das Go-Monitoring einbeziehen, die Dynatrace bisher nicht direkt unterstützt hat. Wie im Falle aller anderen Messgrößen sollen sich auch die Custom Services ohne Veränderungen am Code nutzen lassen.

Um einen Custom Service anzulegen, greifen Anwender auf den neuen, auf cron-basierenden Job Scheduler GoCron zurück, der Jobregistrierungsanfragen über Port 8000 akzeptiert und die betreffende Anwendung dann periodisch ausführt. Das Ergebnis abgeschlossener Jobs sendet GoCron als reinen Text über Port 8001 an einen HTTP-Server.

Dynatrace erkennt GoCron als Go-Prozess und startet das Monitoring automatisch.

(Bild: Dynatrace)

Nähere Details zu den Custom Service und eine Anleitung zu deren Einrichtung mit privilegierter Ausführung finden sich im Blogbeitrag. Mit Blick auf Full-Stack-Monitoring für Go-Applikationen versprechen die Dynatrace-Experten für künftige Versionen außerdem tiefere Einblicke in Datenbank- und GRPC-Calls. (map)