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ELK-Stack als Angebot für Azure verfügbar

Elasticsearch, Logstash und Kibana, gemeinhin als ELK-Stack bekannt, lassen sich nun als Cloud-Angebot in Verbindung mit Microsofts Cloud-Plattform nutzen.

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Der Software-Stack aus den Produkten Elasticsearch, Logstash und Kibana – der sogenannte ELK-Stack – ist nun im Azure Marketplace verfügbar. Das hat Elastic – seit diesem Sommer der Name des Unternehmens hinter dem verbreiteten Open-Source-Projekt Elasticsearch – nun bekannt gegeben. Entwickler können also ab sofort auf Microsofts Cloud-Plattform über vorkonfigurierte Templates Elasticsearch-Cluster nutzen.

Das BYOL-Modell (Bring Your Own License) im Rahmen eines Elastic-Abonnements, durch das Kunden kommerzielle Erweiterungen wie Cluster- und Datensicherheit, ein Warnsystem und Automatisierungen ergänzen können, greift wohl auch im Zuge der Supportleistungen des Elastic-Angebots auf Azure.

Elasticsearch erweitert die quelloffene Volltext-Suchbibliothek Apache Lucene um eine JSON-basierte REST-API, die sich nicht nur für die Volltextsuche, sondern auch für die Analyse strukturierter Daten wie Logdaten, Clickstream-Analysen und Echtzeit-Anwendungs-Monitoring eignet. Außerdem ist Elasticsearch skalierbar konzipiert: Wenn ein Rechner für die Suche nicht mehr ausreicht, lässt sich der Datenbestand auf mehrere Maschinen verteilen – Ausfallsicherheit inklusive.

Um in Elasticsearch-Indizes gespeicherte Daten durchsuchen, ansehen und analysieren zu können, steht Nutzern dann die Kibana-Plattform zur Verfügung. Und Logstash ist schließlich ein darauf abgestimmtes Log-Management-Werkzeug. Schon seit Oktober dieses Jahres ist der ELK-Stack mit Amazon Web Services zu nutzen. (ane)