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Eclipse Flux: Mittler zwischen Cloud- und Desktop-Entwicklung

Auf der EclipseCon US wurde ein Eclipse-Projekt zu einer Architektur und Infrastruktur zum Integrieren von Entwicklungswerkzeugen über Desktop, Browser und Server hinweg vorgeschlagen.

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Die Entwicklungsumgebung Eclipse ist vor allem unter Java-, C/C++- und PHP-Entwicklern weit verbreitet. Daneben gibt es mit Eclipse Orion schon seit etlichen Jahren eine sich in den Browser integrierende IDE, die vorrangig für JavaScript-Entwickler gedacht ist. Ihren Durchbruch hatte diese aber bislang nicht verzeichnen können. Das könnte sich mit dem Eclipse-Vorschlag Flux ändern, der auf der derzeit tagenden nordamerikanischen EclipseCon vorgestellt wurde.

Flux soll als Mittler in der Entwicklung für die unterschiedlichen Bereiche Cloud, Desktop und Server fungieren. Es wird als Architektur und Infrastruktur zum Integrieren von Entwicklungswerkzeugen über Desktop, Browser und Server hinweg bezeichnet. Mike Milinkovich, Chef der hinter der Entwicklungsumgebung stehenden Eclipse Foundation, beschreibt Flux als eine Art "Dropbox für Code", auf den sich via Desktop- und Browser-IDE gleichermaßen zugreifen lassen soll. Für die große Schar der Eclipse nutzenden Java-Entwickler ist zudem interessant, dass sich über Flux Java in Cloud-basierten Werkzeugen nutzen ließe.

Der Vorschlag könnte innerhalb der nächsten Wochen zum offiziellen Eclipse-Projekt aufsteigen. Ersten Code gibt es bereits. An der Spitze des Projekts Flux stehen Entwickler von Pivotal und IBM, andere Unternehmen wie Red Hat und itemis haben ihr Interesse bekundet. (ane)