Eclipse Orion 1.0: Browser-IDE erreicht wichtigen Meilenstein

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Im Nachgang der vergangene Woche veranstalteten EclipseCon Europe wurde die Version 1.0 der Anfang 2011 erstmals präsentierten Browser-IDE Eclipse Orion veröffentlicht. Das Ziel der maßgeblich von IBM-Angestellten entwickelten IDE ist die Bereitstellung von Entwicklungswerkzeugen, die ohne Installation im Browser funktionieren und mit einer komplett statuslosen Server-Infrastruktur kommunizieren. Im Fokus von Orion steht dabei die Entwicklung mit JavaScript, HTML und CSS. Als weiteres wichtiges Feature machen die Entwickler aus, dass sich offenbar einfach neue Funktionen auf Plug-in-Basis entwickeln lassen.

Als Einsatzszenario für Eclipse Orion wird immer wieder die Anwendungsentwicklung in Cloud-Umgebungen genannt. Außerdem ist Orion seit Ende 2011 Teil der Entwicklerwerkzeuge des Firefox-Browsers und diente als Editor und Basis für die Content-Assist-Funktionen in VMwares neuem Browser-Editor Scripted.

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Für die Zukunft planen die Entwickler, alle vier Monate ein weiteres größeres Release folgen zu lassen, sodass die nächste Version bereits im Februar 2013 erscheinen könnte. Auf der Roadmap stehen unter anderem Überarbeitungen an der Oberfläche, eine bessere Integration von Erweiterungen mit bestehenden Komponenten, andere Hosting-Szenarien als der von der Eclipse Foundation gehostete Service OrionHub, eine bessere Sprachunterstützung von JavaScript, CSS und HTML5 sowie Überarbeitungen beim Zusammenspiel mit dem JavaScript-Framework Node.js. Schließlich hat man Interesse an der Einbindung weiterer Komponenten, die bestehende wie Esprima, JSLint, Doctrine, RequireJS, Mozilla Persona und Mozilla GCLI ergänzen.

Siehe dazu auch:

  • Jochen Krause; Ein Eclipse im Web; Über den Status quo und das Potenzial von Eclipse Orion; Artikel auf heise Developer
(ane)

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