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Eclipse Orion 4.0 veröffentlicht

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Im Nachgang der vergangene Woche veranstalteten EclipseCon Europe wurde die Version 4.0 der vor knapp drei Jahren erstmals präsentierten Browser-IDE Eclipse Orion veröffentlicht. Mit der maßgeblich von IBM-Ingenieuren entwickelten IDE sollen Entwicklungswerkzeuge bereit gestellt werden, die ohne Installation im Web-Browser funktionieren und mit einer komplett statuslosen Server-Infrastruktur kommunizieren. Im Fokus von Orion steht dabei die Entwicklung mit JavaScript, HTML und CSS.

Für die neue Version wurde vor allem in den Bereichen Server, Core-Code und clientseitiger UI gearbeitet. Die größte Änderung ist den Entwicklern zufolge die sogenannte NOL (Nav on left), die die Navigator Page ersetzt. andere UI-Änderungen betreffen die Ausrichtung von Symbolen, Auswahlkriterien und Farb-Themes über verschiedene Orion-Seiten hinweg.

Das zugrunde liegende User-Modell in der Java-Server-Implementierung wurde geändert, um mehr Skalierbarkeit bieten zu können. Ein Benutzer-Workspace steht nun völlig für sich, was den Austausch der Daten zwischen unterschiedlichen Orion-Servern (beispielsweise Java, Node.js) unterstützen soll. Die Server-Config-Datei muss deswegen geändert werden, um auf das das neue Format zu migrieren. Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen gibt die Ankündigung zum zweiten Milestone von Ende September.

Als Einsatzszenario für Eclipse Orion wird immer wieder die Anwendungsentwicklung in Cloud-Umgebungen genannt. Außerdem ist Orion seit Ende 2011 Teil der Entwicklerwerkzeuge des Firefox-Browsers und diente als Editor und Basis für die Content-Assist-Funktionen in VMwares Browser-Editor Scripted. Neue größere Versionen von Eclipse Orion erscheinen mittlerweile im viermonatigen Turnus. (ane)