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Eclipse Orion 5.0 bringt neues Look and Feel

In Version 5.0 sind die Entwickler der Browser-IDE unter anderem den Nutzerkommentaren bezüglich der Navigation nachgegangen. Darüber hinaus lassen sich Anwendungen nun unter gewissen Umständen aus der IDE in die Cloud transferieren.

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Eclipse Orion, die Browser-IDE des Eclipse-Projekts, steht in Version 5.0 zur Verfügung. Für das Update haben die Entwickler unter anderem versucht, den Wünschen der Anwender gerecht zu werden und Oberfläche und Navigationsmöglichkeiten entsprechend zu überarbeiten. So gibt es etwa statt des alten Navigationsmenüs jetzt eine Leiste mit Verweisen auf alle wichtigen Orion-Seiten.

Die Link-Ziele hängen mit der gerade geöffneten Datei zusammen, sodass beim Klick immer die Seite öffnet, die am ehesten für die betrachtete Datei relevant ist. Navigiert man etwa nach "Git Status", zeigt Orion dann also den Status des Repositories an, zu dem das gerade bearbeitete File gehört. Auch das Actions-Menü ist den Überarbeitungen zum Opfer gefallen. An seiner Stelle findet sich jetzt eine konventionelle Menüleiste, in der auch Shortcuts – soweit vorhanden – neben den Aktionen verzeichnet sind.

Neben diesen Änderungen konnten die Entwickler unter anderem die Infrastruktur der Content-Assist-Funktion verbessern, sodass sie nun schneller, übersichtlicher und einfacher zu gebrauchen sein soll. Außerdem gibt sie nun auch Hilfestellung für den Umgang mit einigen Node.js-Bibliotheken, den Datenbanken Redis, MySQL, PostgresSQL und MongoDB sowie der AMQP-Messaging-Bibliothek und dem Express-Framework. Wendet man die Vergleichsoption auf zwei Dateien an, lassen sich beide direkt ändern und speichern.

Dadurch dass nun fast überall eslint statt jslint für die Validierung der JavaScript-Syntax zum Einsatz kommt, gibt es nun mehr Optionen, um sie nach Bedarf anzupassen. Darüber hinaus bietet Orion nach der Aktualisierung auf Version 5.0 auch Syntaxüberprüfung für JSON an und stellt bessere Unterstützung für das Review-System Gerrit an.

Soll die Cloud für das Deployment einer in Orion entwickelten Anwendung dienen, besteht nun durch die Nutzung der Cloud-Foundry-APIs die Möglichkeit, Apps aus der IDE heraus an kompatible Platform-as-a-Service-Provider zu übermitteln. Die Entwickler weisen allerdings darauf hin, dass noch nicht alle Befehle und Funktionen der Cloud-Foundry-Kommandozeile (v6) unterstützt werden. Es sei allerdings eine der Aufgaben, das bis zum nächsten Release zu verbessern. (jul)