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Eclipse startet Arbeitsgruppe für Cloud-native Entwicklungstools

Zu den Gründungsmitgliedern der Eclipse Cloud Development Tools Working Group gehören Red Hat, SAP und IBM.

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Die Eclipse Foundation hat eine neue Arbeitsgruppe gegründet, die sich Werkzeugen für die Cloud-native Softwareentwicklung widmet. Zu den Gründungsmitgliedern der Eclipse Cloud Development Tools Working Group (ECD WG) gehören zahlreiche namhafte Firmen aus dem Open-Source- und kommerziellen Umfeld. Unter dem Dach der Eclipse Foundation befinden sich bereits einige Werkzeuge, die sich der Cloud-nativen Entwicklung widmen.

Bei den Tools ist vor allem das Mitte Juni in Version 7 erschienene Eclipse Che zu nennen. Es stellt eine Kombination aus Workpace-Server und webbasierter Entwicklungsumgebung dar und ist im jüngsten Release auf Kubernetes ausgerichtet. Der integrierte Editor baut auf ein weiteres Eclipse-Projekt auf: Theia ist ein Sourcecode-Editor, der ursprünglich von Ericsson und TypeFox stammt und auf dem Monaco-Editor von Microsoft beruht.

Weitere nennenswerte Cloud-native-Tools bei der Eclipse Foundation sind mit CodeWind eine auf Container-Entwicklung ausgelegte Erweiterung für Editoren wie Eclipse Che und Visual Studio Code sowie die Cloud-Entwicklungsplattform Dirigible. Das webbasierte Framework für Diagramme Sprotty ist ebenfalls bei TypeFox entstanden und befindet sich derzeit in der Inkubatorphase bei der Foundation.

Zu den Gründungsmitgliedern der Eclipse Cloud Development Tools Working Group gehören zahlreiche bekannte, teils deutsche Unternehmen, von denen einige ebenso in andere Eclipse-Projekte wie Che und MicroProfile eingebunden sind. großen Namen zum Start sind Broadcom, EclipseSource, Ericsson, IBM, Intel, Red Hat, SAP, Software AG und TypeFox.

Neben der Weiterentwicklung und Förderung der genannten und weiterer Cloud-spezifsicher Werkzeuge soll die ECD WG untersuchen, wie sich der Einsatz von Entwicklungswerkzeuge in dem Bereich optimieren lässt und wie sich die Tools in Prozesse wie Continuous Integration und Testing möglichst produktiv einbinden lassen.

Weitere Informationen zur neu gegründeten Arbeitsgruppe lassen sich der Pressemitteilung der Eclipse Foundation entnehmen. (rme)