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Elastic Stack 5.2 veröffentlicht

Neue Versionen von Elasticsearch, Beats, Kibana und Co sollen die Systemüberwachung erleichtern und Abfragemöglichkeiten ausbauen.

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Elastic hat Version 5.2 seiner Produkte Elasticsearch, Kibana, Logstash, Beats und ES-Hadoop veröffentlicht. Während letzteres mit der Unterstützung für Spark 2.1 nur eine kleinere Neuerung aufweist, hat sich bei der Search Engine Elasticsearch etwa in puncto Fehlersuche etwas getan. So steht nun die Cluster Allocation Explain API zur Verfügung, um herauszufinden, warum Shards nicht ordnungsgemäß alloziert wurden. Zudem lassen sich nach dem Update terms-Sammlungen in Partitionen aufteilen und es stehen numerische sowie Datumsbereichsfelder zur Verfügung.

Nachdem die Tribe-Funktion zum Abfragen mehrerer Cluster mit dem Sprung auf Version 5 nicht mehr funktionierte, steht sie in der aktuellen Version des Datenvisualisierungswerkzeug Kibana wieder zur Verfügung. Neu dabei ist, dass sich sogenannte data- und admin-Cluster konfigurieren lassen, wobei letztere keine Tribe-Knoten sein können. Hierbei gibt es allerdings noch einige zu behebende Fehler beim Einsatz der Konsole. Neu in Kibana ist zudem eine Heatmap-Visualisierung und die Möglichkeit, durch X-Pack in Containern eingesetztes Elasticsearch zu kontrollieren. Außerdem wurden erste Schritte in Richtung Internationalisierung getan, da Kibana nun in der Lage ist, JSON-Übersetzungsdateien aus Plug-ins zu laden.

Die Logstash-Entwickler haben das Tool unter anderem um eine Schnittstelle zum Sammeln von cgroup- und Persistent-Queue-Informationen erweitert. Um Plug-ins auch ohne Internetzugang verwalten zu können, haben sie zudem den entsprechenden Workflow überarbeitet, der in der Ankündigung kurz beschrieben wird – im Zuge dessen hat das Team die Befehle pack und unpack als veraltet markiert. Außerdem lassen sich Logstash-Instanzen nun mit X-Pack for Logstash auf Kibana aus kontrollieren.

Das Tool zum Sammeln und Weiterreichen von Daten Beats verfügt nach dem Update mit Heartbeat über eine Option zum Uptime-Monitoring. Es sendet regelmäßige Signale, um zu prüfen, ob der Dienst erreichbar ist und misst die Paketumlaufzeit. Hosts lassen sich via ICMP, TCP und HTTP überwachen. Da Heartbeat in der Beta ist, empfiehlt sich der Einsatz in Produktivsystemen derzeit allerdings nicht. Metricbeats wurde derweil überarbeitet und kann sich nun auch für Netzwerkverbindungen zwischen Anwendungen auf Linuxsystemen verwenden lassen. Ein zusätzliches Modul ermöglicht es darüber hinaus, Messungen von Prometheus-Exportern zu sammeln. (jul)