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Elastic kündigt einen Rust-Client für die Suche an

Der offizielle Rust-Client für Elasticsearch trägt der wachsenden Beliebtheit der von Mozilla initiierten Programmiersprache Rechnung.

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Das Softwareunternehmen Elastic hat einen offiziellen Rust-Client für Elasticsearch angekündigt. Die Software befindet sich noch in der frühen Entwicklung und hat derzeit Alpha-Status. Motivation für den Client ist die wachsende Beliebtheit der Programmiersprache Rust, die ursprünglich im Hause Mozilla entstanden ist.

Auch wenn es der erste offizielle Rust-Client für Elasticsearch ist, existieren mit rs-es und elastic bereits zwei von der Community entwickelte Clients, die Elastic auf der Community-Seite auflistet. Unabhängig davon haben einige Entwickler bereits seit geraumer Zeit den Wunsch nach einer offiziellen Software von zur Anbindung an Elasticsearch mit Rust geäußert.

Dass die Programmiersprache mit der im November veröffentlichten Version 1.39 das Async/Await-Pattern zur asynchronen, nicht-blockierenden Programmierung eingeführt hat, hat laut einem Beitrag im Elastic-Blog den Ausschlag zum Start des offiziellen Projekts gegeben.

Grundlage des Rust-Clients ist die REST-API von Elasticsearch und X-Pack. Der Client setzt die JSON-Specs als entsprechende Rust-Strutctures um. Jede Elasticsearch-API existiert als struct, und für die Aufrufe setzt der Client auf das :Consuming-Builder-Pattern.

Weitere Details lassen sich dem oben zitierten Blogbeitrag entnehmen. Der erste Alpha-Release ist über die Paket-Registry crate.io verfügbar, und Elastic hat zudem eine Anleitung zum Einsatz des Clients veröffentlicht. (rme)