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Emacs 24.4 bringt eigenen Browser

Nutzer des Editors können durch den erstmals in der aktuellen Version enthaltenen Webbrowser beispielsweise Onlinedokumentationen öffnen, ohne auf andere Programme zugreifen zu müssen.

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Die Entwickler des GNU-Projekts Emacs haben Version 24.4 des Editors veröffentlicht. Zu dessen Highlights zählen laut Bekanntmachung unter anderem Verbesserungen zum Betrieb des Programms im Vollbildmodus und auf mehreren Monitoren, ein Modus für rechteckige Markierungen und die Option, den Zustand von Fenstern zu speichern, wiederherzustellen und ihre Größe pixelgenau anzupassen. Außerdem lassen sich nun auch Menüs in Text-Terminals verwenden.

Auf besonderes Interesse könnte auch der nun eingebaute Webbrowser stoßen. Er lässt sich nach dem Update per M-x eww aufrufen und dürfte sich vor allem zum Lesen von Onlinedokumentationen eignen. Darüber hinaus kann man Emacs-Lisp-Pakete nun digital signieren und der Editor ist in der Lage, Nutzer per Bildschirmnachricht über externe Änderungen von Dateien in Kenntnis zu setzen. Eine kommentierte Version der Release Notes ist auf der Webseite "Mastering Emacs" zu finden. (jul)