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Ember.js 1.3 soll Anwendungen besser testbar machen

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Die Entwickler des JavaScript-Frameworks Ember.js haben Version 1.3 sowie eine Betaversion der Folgevariante 1.4 veröffentlicht. Große Verbesserungen sollen sich insbesondere im Bereich Testen finden lassen. Das laut Angaben seiner Schöpfer für ambitionierte Webanwendungen gedachte Projekt zeichnet sich gegenüber Mitbewerbern wie AngularJS unter anderem durch eine höhere Programmierproduktivität und seine Routing Engine aus.

Zu den Neuerungen des Release zählt etwa die Option, reduceComputed so einzusetzen, dass ein Wert immer beim Hinzufügen oder Entfernen eines Items neu berechnet wird und dazu kein Aufruf von addedItem- oder removedItem-Callbacks nötig ist. Die neue Version arbeitet außerdem mit RSVP 3.0.3. und stellt dadurch neue Funktionen bereit, um mit externen Werkzeugen Label, Zustände und Werte von Promises zu überprüfen und zu verfolgen. Die RSVP-Bibliothek, die Tools zum Organisieren asynchronen Codes bereitstellt, verfügt in dieser Variante zudem über einige neue Methoden für Promises.

Um Anwendungen besser Testen zu können, lassen sich nun eigene Hooks spezifizieren, die entsprechende Testhelfer darüber informieren, wenn Async-Aktionen abgeschlossen sind. Die Default-wait()-Implementierung führte in der Vorgängerversion beispielsweise beim Warten auf IndexDB-Aktionen zu Schwierigkeiten. In Ember.js 1.3 startet das Routing zudem erst beim ersten Aufruf von visit, womit es beispielsweise nicht länger notwendig sein soll, App.advanceReadiness() im Setup des Tests aufzurufen. Die Änderung soll unter anderem Verzögerungen durch doppeltes Routing vermeiden.

Weitere Informationen zum Release lassen sich dem Blogeintrag zur Veröffentlichung entnehmen, erste Neuerungen in der Ember.js-1.4-Beta lassen sich im entsprechenden Changelog nachlesen. Herunterladen kann man die neue Version direkt auf der Ember.js-Seite oder via GitHub. (jul)