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Entwickler bereiten Docker 0.10 für Ops auf

Neben zahlreichen Änderungen, die sich auf die Qualität des Projekts auswirken sollen, haben die Entwickler die nächste Phase auf dem Weg zum Major Release begonnen und angefangen, Docker für die Zusammenarbeit mit Ops-Tools auszustatten.

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Bessere Qualität und Zusammenarbeit mit Werkzeugen der Systemadministration waren die Hauptziele der Entwickler für das nun erschienene Docker 0.10. In einem Sprint machten sich die Mitarbeiter des Projekts zum Packen, Ausliefern und Ausführen von Anwendungen in Containern deshalb unter anderem daran, Fehler zu beheben und die Dokumentation sowie die Testmechanismen zu verbessern.

Docker verfügt nun beispielsweise über einen Harnisch für Integrationstests, außerdem sollen Probleme wie etwa beim Umgang mit Symlinks während der Build-Phase oder bei der automatischen Ergänzung auf der Shell nicht länger bestehen. Auch lassen sich mit docker push nun einzelne Images an den Docker-Index übermitteln. Zuvor wurden hier wohl alle Tags gepusht.

In Vorbereitung auf das erste Major Release machten sich die Entwickler zudem daran, Docker für den Einsatz mit Ops-Tools vorzubereiten. Hierfür änderten sie unter anderem das Verhalten der stop-Anweisung – reagiert eine Anwendung nicht auf das SIGTERM-Signal (Signal zum Terminieren von Programmprozessen), schickt Docker nun eine Fehlermeldung und erzwingt nicht das Beenden des Prozesses. Außerdem lässt sich der Zugriff auf die Docker Remote API mit SSL-Zertifikaten einschränken, Docker enthält ein systemd-Plug-in und jedes Release kommt von nun an mit SHA256- und MD5-Hashes.

Version 1.0 soll "in der nahen Zukunft" freigegeben werden, weshalb die Entwickler noch einmal zum verstärkten Testen aufrufen. Alle Änderungen der aktuellen Version lassen sich im entsprechenden Changelog nachlesen.

Siehe dazu auch auf heise Developer:

(jul)