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Entwickler bereiten sich mit Gradle 1.12 auf nächstes Major Release vor

Für Gradle 1.12 können die Entwickler des Build-Management-Werkzeugs einen persönlichen Rekord in Sachen Mitwirkender erzielen. 16 Personen sind für Änderungen in Bereichen wie Test Reporting und Dokumentation verantwortlich.

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Das Team hinter dem Build-Management-Werkzeug Gradle hat mit Version 1.12 das letzte Release der 1.x-Reihe freigegeben. Besonders viel Aufmerksamkeit schenkte man der Dependency Management Engine, was man unter anderem daran sehen kann, dass sich nun Regeln zum Auffinden von Änderungen in Komponenten anlegen lassen. Weitere interne Überarbeitungen an dieser Stelle dienen als Vorbereitung für Version 2.0.

Um ignorierte Tests leichter ausfindig zu machen, verzeichnet der HTML Test Report in Gradle diese nun in einem eigenen Tab. Das Bauen großer Zip-Dateien sollte nach dem Update durch die ergänzte Zip64-Erweiterung möglich sein. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass nicht alle Zip-Reader die Extension unterstützen.

Darüber hinaus enthält Gradle 1.12 eine Menge Incubation Features. Zu erwähnen wären etwa das cunit-Plug-in, das es ermöglichen soll, CUnit-Tests in einem nativen, binären Projekt kompilieren und ausführen zu können. Über die Tooling API lässt sich zudem auf Informationen zu Project Publications und Möglichkeiten zum Build zugreifen, was unter anderem die Zusammenarbeit mit verschiedenen IDEs verbessern soll. Weitere Neuerungen lassen sich den Release Notes entnehmen. (jul)