Entwicklungsumgebung: Android Studio 3.6 bietet Google Maps im Emulator

Android-Entwickler können im neuen Android Studio Google Maps für Testzwecke nutzen und auch mehrere Displays simulieren.

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(Bild: Arthur_Shevtsov/Shutterstock.com)

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Google hat die Version 3.6 der Entwicklungsumgebung Android Studio veröffentlicht. Neben Überarbeitungen am User Interface bietet das Werkzeug zum Entwickeln von Android-Applikationen nun auch eine integrierte Ansicht von Google Maps im Android-Emulator. Darüber hinaus können Anwender jetzt ihre Applikationen auf mehreren virtuellen Displays testen und sie entsprechend konfigurieren. Daneben gibt es die üblichen Fehlerbehebungen.

Das neue Release von Android Studio enthält den Android-Emulator in Version 29.2.12. Damit können Entwickler beim Testen ihrer Applikationen nun auf das User Interface von Google Maps zurückgreifen. Dadurch lassen sich Standortdaten einfacher festlegen. Entwickler können außerdem individuelle Punkte auf der Karte speichern und sie wiederholt an das virtuelle Gerät senden. Es ist ebenfalls möglich eine Route zu definieren, um dann in Echtzeit den Standort auf dem Weg von A nach B zu simulieren.

Entwickler können im neuen Android Studio testen, wie sich ihre Applikationen auf mehreren virtuellen Displays verhalten. Dazu können sie nun bei den Einstellungen unter Extended Controls | Settings Konfigurationen vornehmen, um verschiedene Varianten zu testen. Denkbar sind beispielsweise ein sekundäres Display oder eine Multi-Display-Ansicht.

Ein Überblick über die Neuerungen in Android Studio

In Sachen User Interface hat Google die Design-Editoren (z.B. Layout und Navigation) mit einer Split-Ansicht ausgestattet. So können Entwickler gleichzeitig das Design und den Code ihrer Applikation ansehen. Die neue Ansicht ersetzt das bisherige Vorschaufenster und Anwender können sie nun von Datei zu Datei anpassen. Um die Ansicht einzuschalten, genügt ein Klick auf das Split-Symbol im Editorfenster.

Im Ressourcen-Tab steht Entwicklern in Android Studio nun außerdem eine Schnellauswahl für Farben im Projekt zur Verfügung, wodurch sich die Farbauswahl einfacher gestalten soll. Eine vollständige Liste der Neuerungen bietet ein Blogbeitrag von Google. (bbo)