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Entwicklungsumgebung: Besserer Kotlin/Native-Support in AppCode 2019.1

Bald wird AppCode 2019.1 auf die anderen IDEs folgen, die JetBrains kürzlich aktualisiert hat. Ein Highlight wird das verbesserte Kotlin/Native-Plug-in sein.

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JetBrains hat für die neue Ausgabe der iOS-/macOS-IDE AppCode das Kotlin/Native-Plug-in wohl deutlich überarbeitet. Um das Plug-in mit AppCode 2019.1, das derzeit als Release Candidate vorliegt, nutzen zu können, müssen Entwickler zu Preferences | Plugins navigieren, "Kotlin/Native" in die Marketplace-Siuche eingeben und dann das Plug-in installieren.

Das Plug-in unterstützt die Entwicklung Gradle-basierter Kotlin/Native-Projekte. Für die Wiederverwendung von Code zwischen iOS und Kotlin dient der Kotlin/Native Build, mit dem sich ein Framework erstellen lässt, das in Xcode genutzt werden kann. Für dieses Szenario hilft AppCode bei der Konfiguration eines Xcode-Builds. JetBrains hat außerdem beim Assistenten zum Erstellen neuer Projekte Elemente ergänzt, die helfen sollen, mit einem vorkonfigurierten Projekt neu beginnen zu können.

Die Projektvorlage erstellt und bindet das Kotlin/Native-Gradle-Projekt an ein iOS-Xcode-Projekt, sodass der Xcode-Build das Kotlin/Native-Build automatisch in Bezug auf das ausgewählte Ziel aufruft. Das Projekt wird dann offenbar sowohl in Xcode (ohne Kotlin-Unterstützung) als auch in AppCode lauffähig sein.

Das Schreiben von Kotlin/Native-Code für iOS und macOS wird nun auch in AppCode für Kotlin-Multiplattform-Projekte unterstützt. Dafür müssen Entwickler ihr Gradle-Projekt aus den Dateien build.gradle oder build.gradle.kts öffnen oder mit dem Projektassistenten ein neues Projekt erstellen.

Das Kotlin/Native Plugin für AppCode enthält eine Sprachunterstützung für Kotlin, so wie das auch andere IDEs von JetBrains wie CLion und IntelliJ IDEA bieten. Es geht hier konkret um Features wie Code-Vervollständigung und Quick-Doc-Dialoge für macOS- oder iOS-Klassen, die auch direkt von Kotlin/Native aus zugänglich sind. Die Debugger-Unterstützung für Kotlin/Native, Swift und Objective-C-Code wurde verbessert und ist für Anwendungen enthalten, die in einem Emulator, einem Gerät oder einem macOS-Host ausgeführt werden.

Weitere Informationen bietet die Ankündigung zur neuen IDE-Version. Sie kann dann auch als Startpunkt für tiefergehende Infos zu den einzelnen Techniken dienen. (ane)