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Entwicklungsumgebung: DataGrip und PyCharm 2019.3 verfügen über MongoDB-Support

In der neuen Version der IDEs DataGrip und PyCharm geht JetBrains erste Schritte für eine Unterstützung der NoSQL-Datenbank MongoDB.

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Der tschechische Toolhersteller JetBrains setzt den Updatezyklus für seine Entwicklungsumgebungen fort – nun sind DataGrip und PyCharm an der Reihe. Während die Python-Entwicklungsumgebung den Support für alle Features von Python 3.8 vervollständigt und interaktive Widgets für Jupyter Notebooks anbietet, hält eine Neuerung Einzug in beide IDEs: die Entwicklungsumgebungen können jetzt mit der Datenbank MongoDB arbeiten.

Nutzer der Cross-Plattform-Umgebung für Datenbanken haben sich schon länger eine Unterstützung der NoSQL-Datenbank MongoDB gewünscht. Im dazugehörigen Issue haben über 400 Entwickler dafür gestimmt, weshalb JetBrains nun beginnt, die Datenbank in der Entwicklungsumgebung verfügbar zu machen. Wer auf die Professional Edition von PyCharm setzt, kann in den dort vorhandenen Datentbankwerkezeugen nun ebenfalls mit MongoDB arbeiten.

Für DataGrip hat sich JetBrains zunächst auf einige Grundfunktionen beschränkt. Anwender können in ihrer MongoDB in einem Explorer Collections und Felder einsehen. Hilfestellungen beim Coden gibt es noch nicht, aber das Durchführen von Abfragen ist dennoch möglich, genauso wie die zwei verschiedenen Ansichten Data Viewer und Tree Viewer.

Ebenfalls neu in DataGrip ist eine erste Version des Oracle-PL/SQL-Debugger. Damit können Nutzer Prozeduren, Funktionen und Trigger debuggen. Um die Funktion auf ein Objekt anzuwenden muss es allerdings erst kompiliert sein. Dazu können Entwickler im Kontextmenü des Objekts den Menüpunkt Database tools | Recompile mit der zusätzlichen Option "debug" auswählen.

Einen vollständigen Überblick über die Neuerungen in DataGrip 2019.3 bietet ein Blogbeitrag von JetBrains.

Neben dem ebenfalls verfügbaren Support für MongoDB können Besitzer der Pro-Variante von PyCharm nun interaktive Widgets in ihren Jupyter Notebooks einsetzen. Entwickler können so statische Notebooks in interaktive Dashboards verwandeln. Das bedeutet, dass die Widgets mit der Ausgabe gerendert werden und zur Manipulation der Notebooks verwendet werden können, so wie es ebenfalls mit nativen Jupyter-Notebooks funktioniert.

Mit PyCharm 2019.3 können Entwickler nun auch auf alle Feature von Python 3.8 zurückgreifen. Dazu zählen TypedDict für eine präzise Repräsentation einer Key-Value-Pair-Struktur sowie die Literal Type Annotation, mit der Anwender nicht nur einen Typ, sondern auch einen spezifischen Wert überprüfen können.

Weitere Informationen zu den Neuerungen in PyCharm 2019.3 bietet auch hier ein Beitrag von JetBrains. (bbo)