Entwicklungsumgebung: Mehr Leistung in 4D v16

Die über 40 neuen Funktionen und Befehle in der frischen Version der Softwareentwicklungsumgebung führen vor allem zu einer besseren Performance.

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Entwicklungsumgebung: Mehr Leistung in 4D v16
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Softwareentwickler und Anwender dürfen mit Version 16 der auf den Unternehmenseinsatz ausgerichteten Entwicklungsumgebung 4D wohl deutliche Performance-Steigerungen, den Ausbau der Prozesssteuerung und Multithreading erwarten.

Die bessere Performance geschieht vor allem im Umfeld der 4D-Sprache. Nach präemptivem Multithreading von Datenbank- und SQL Server sowie dem Webserver im statischen Modus unterstützt die Sprache jetzt präemptive Prozesse. Darüber hinaus können kompilierte 4D-Anwendungen nun die Vorteile von Multicore-Systemen offenbar besser nutzen, damit Anwendungen schneller laufen und mehr Anwender gleichzeitig arbeiten können.

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Der 4D zugrunde liegende Webserver ist jetzt ebenfalls präemptiv und soll damit mehr Anfragen gleichzeitig verarbeiten können. Tests erbrachten hier anscheinend eine Verdopplung der Leistungsfähigkeit. Zudem gibt es einen neuen Cache-Manager. Er verbessert die Verwendung sehr großen Caches für Computer mit 64 und 128 GByte Cache, das Steuern von Objekten im Cache-Speicher und vermeidet Fragmentierungsprobleme.

Der neue Befehl DISTINCT ATTRIBUTE PATHS erstellt eine Liste aller verwendeten Attribute, zum Beispiel alle vom Kunden verwendeten Feldnamen, die dann in einem Sucheditor nutzbar sind. DISTINCT ATTRIBUTE VALUES gibt hingegen für einen bestimmten Eintrag alle genutzten Inhalte zurück, die sich dann zum Beispiel als Auswahlliste in einem Pop-up-Menü anzeigen lassen.

Transaktionen sind ein beliebtes Mittel, um Operationen zu bündeln. Sie stellen sicher, dass alles zusammen vollständig ausgeführt oder im Bedarfsfall vollständig widerrufen wird. Doch manchmal ist gerade das störend, denn mitunter möchte man innerhalb einer Transaktion Daten ohne diesen Schutz ändern. Das erlaubt nun SUSPEND / RESUME TRANSACTION in einfachen und verschachtelten Transaktionen.

4D stellt eine neue Methode zum Informationsaustausch zwischen Prozessen sowie zwischen Prozessen und Formularen vor. Grundlage ist ein asynchrones Nachrichtensystem, das mit sogenannten Workern arbeitet. Es sorgt dafür, dass sich Prozesse und Formulare mit Parametern in ihrem eigenen Kontext aufrufen lassen. So sollen Entwickler komplexe Prozesse besser steuern können und Anwendungen von Grund auf schneller sein.

Außerdem gibt es einige Neuerung in den Bereichen Interface und Usability. So wurde 4D Write Pro – die eigene Text Engine – weiter ausgebaut, und es gibt Funktionen, die sich offenbar ohne viel Aufwand direkt an den Endanwender weitergeben lassen. (ane)

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