Entwicklungsumgebung RAD Studio XE 8 freigegeben

Embarcaderos Entwicklungsumgebung lässt sich nach dem Update unter anderem zum Erstellen von 64-Bit-iOS-Anwendungen und universellen Apps einsetzen. Außerdem soll es leichter fallen, Anwendungen für verschiedene Geräte anzupassen.

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RAD Studio XE 8 freigegeben
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Das erste der zwei jährlichen Releases von Embarcaderos IDE zum Entwickeln von Cross-Plattform-Anwendungen RAD Studio steht ab sofort in Form von Version XE 8 bereit. Damit einher geht bei dem auf Entwicklungs- und Datenbankwerkzeuge spezialisierten Unternehmen auch die Veröffentlichung neuer Varianten von Delphi und C++Builder.

Zu den größeren Änderungen des aktuellen Release zählen unter anderem neue Compiler und ergänzende Werkzeuge, um mit RAD Studio iOS-Anwendungen für 64-Bit-Systeme schreiben zu können. Zudem besteht nun die Möglichkeit, universelle iOS-Apps zu generieren, die sowohl auf 32- als auch aus 64-Bit-Geräten ausführbar sind. Damit mit der Entwicklungsumgebung programmierte Projekte auf allen Endgeräten annehmbar aussehen, ist in der aktuellen Version eine geräteübergreifende Vorschauoption eingebaut. Mit ihr kann man sich das Design der aktuellen Anwendung nebeneinander auf verschiedenen Geräten ansehen und so feststellen, welcher Änderungen es eventuell noch bedarf.

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Kleine Anpassungen für verschiedene Ausgabegeräte können dafür sorgen, dass Nutzer eine Anwendung besser annehmen. (Bild:  Embarcadero )

Nach dem Update ist die Laufzeitumgebung derart angepasst, dass man mit Beacons arbeiten kann. Diese Geräte geben herstellerspezifische Daten bekannt und Geräte, die sie empfangen, können sie nutzen, um den Beacon zu identifizieren und zu berechnen, wie weit er entfernt ist. Außerdem steht eine Komponente für "Classic Bluetooth" zur Verfügung. Diese Neuerungen soll die IDE wohl auch für Entwickler, die im Bereich des Internet of Things aktiv sind, attraktiv machen.

Eine Menge Änderungen hat es auch in der FireMonkey-Bibliothek für objektorientierte Programmierung gegeben, so unterstützt sie zum Beispiel die Arbeit mit AppAnalytics, mit dem Entwickler verfolgen können, wie Nutzer mit ihren Anwendungen umgehen. Weitere Ergänzungen, zu denen auch der nun verfügbare Package-Manager GetIt gehören, lassen sich der Bekanntmachung zum neuen Release oder der Dokumentation entnehmen. Für Entwickler, die von einer alten auf die neue Version wechseln, steht nun wohl ein Migrationswerkzeug für Konfigurationseinstellungen bereit, um den Umstieg zu erleichtern.

Siehe dazu auf heise Developer:

(jul)
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