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Erste Version des Jenkins-CI-Systems nach der Abspaltung von Oracle

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Die Jenkins-Entwickler haben eine erste Version ihres Continuous-Integration-Systems veröffentlicht, nachdem die mit der Open-Source-Technik einhergehende Community sich für eine Abspaltung von dem von Oracle geförderten Hudson-Projekt entschieden hatte. Die Abspaltung und der Namenswechsel waren die Folge von Markenstreitigkeiten zwischen Oracle und zentralen Entwicklern des Continuous-Integration-Systems. Diese waren zustande gekommen, als die Hudson-Community begonnen hatte, sich eine andere Heimat als die von Oracle betreuten Repositories zu suchen.

Zu den auffallendsten Änderungen der ersten Jenkins-Version gehören die Umbenennungen des .war-Archiv in jenkins.war und des "run-as"-User zu jenkins sowie die Verlegung der Bibliotheksdateien nach /var/lib/jenkins. Die neue Version gibt es – lizenziert unter der MIT-Lizenz – als .war-Datei, als .deb- oder als RPM-Paket für Red Hat oder openSUSE.

Oracle hat indes angekündigt, Hudson weiterentwickeln und über die nächsten Monate mit hoher Wichtigkeit bezeichnete Fehler der aktuellen Hudson-Version beseitigen zu wollen. Auch ist geplant, den Entwicklungs- und Release-Prozess formaler und transparenter zu gestalten. Unterstützung erhält Oracle durch Sonatype, einen Hersteller von Programmierwerkzeugen, der maßgeblich hinter der Entwicklung des Build-Tools Maven steht. Sonatype will in Hudson weiter investieren. (ane)