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EuroPython Society verschenkt Konferenztickets an Python-Entwickler

Der "Guido van Rossum Core Developer Grant" soll Python-Entwickler belohnen, die wichtige Beiträge zur Programmiersprache leisten.

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Schlange, Python, Paradies

(Bild: Michael Schwarzenberger, gemeinfrei (Creative Commons CC0))

Die EuroPython Society (EPS) hat ein Stipendienprogramm angekündigt, das die Kernmitglieder der Python-Community würdigen soll. Unter dem Namen "Gudio van Rossum Core Developer Grant" hat die Verbindung beschlossen, kostenlose Tickets für künftige EuroPython-Konferenzen zu vergeben, angefangen mit der EuroPython in Basel, die vom 9. bis 14. Juli stattfindet. Die Freikarten sollen alle Entwickler erhalten, die für die EuroPython Society unter den Begriff "Python Core Developer" fallen.

Auf der Website zum Programm erklärt die EPS zunächst, dass wohl verschiedene Definitionen des Begriffs Python Core Developer im Umlauf sind. Deshalb legt sich die EPS für ihre Zwecke auf eine Interpretation fest: Ein Core Developer sind alle dijenigen, die Commit-Rechte im CPython-Repository besitzen. Selbst wenn Entwickler die Rechte irgendwann aufgeben oder inaktiv sind, sollen sie den Status behalten. Die EuroPython Society behält sich aber das Recht vor, die Anspruchsberechtigung aufzuheben, wenn ein Entwickler nicht nach gutem Gewissen handelt oder gegen den Code of Conduct verstößt.

Um den ersten Schwung der Core Developer zu definieren, hat sich die EPS auf drei Listen bezogen: die Mitglieder der Python-Core-Gruppe auf GitHub, den Log des Python Dev Guide sowie den Experts Index des Dev Guides. Wer nicht auf den Listen zu finden ist, aber zum CPython-Repository beigetragen hat, kann die Society kontaktieren.

Das Stipendium trägt den Namen des Python-Erfinders Guido van Rossum – mit seiner Einwilligung. Van Rossum hatte im Juli vergangenen Jahres für Furore gesorgt, als er sein Amt als "wohlwollender Didaktor" der Programmiersprache nach über 20 Jahren Dienstzeit ablegte. Er hatte die Programmiersprache Ende der 1980er-Jahre am Centrum Wiskunde & Informatica (CWI) in den Niederlanden als Nachfolger der ABC-Sprache konzipiert, eine erste Version lag 1991 vor. (bbo)