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Facebook stellt die Entwicklung des Editors Nuclide ein

Facebook schickt den auf Atom aufbauenden Editor Nuclide sowie die Atom IDE in Rente: Der Sourcecode bleibt für die Community aber erhalten.

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Facebook stellt die Entwicklung des Editors Nuclide ein

(Bild: Hal Gatewood, Unsplash)

Das Entwicklerteam von Facebook hat angekündigt, die Arbeiten am quelloffenen Editor Nuclide einzustellen. Darüber hinaus stoppen sie die Mitwirkung am Atom-IDE-Projekt (Integrated Development Environment), einer Entwicklungsumgebung die auf GitHubs Editor Atom aufbaut. Der Sourcecode bleibt allerdings für die Community in Facebooks Open-Source-Archiv bestehen und sie fordern Entwickler auf, an ähnlichen Projekten weiter zu arbeiten.

Facebook hatte Nuclide erstmalig im Rahmen der Entwicklerkonferenz f8 im Jahr 2015 vorgestellt. Der Fokus lag stets auf Projekten des sozialen Netzes, vorrangig der PHP-Alternative Hack sowie dem JavaScript-Framework React beziehungsweise der Mobilvariante React Native. Die Sprach- und Debugging-Dienste von Nuclide sollen weiterhin in Atom oder kompatiblen IDEs wie Microsoft Visual Studio Code funktionieren.

Weitere Informationen finden sich auf der Nuclide-Website. Das Atom-Team nutzt einen Blogpost zum Thema, um klarzustellen, dass der Wegfall von Nuclide und der Atom IDE keine Auswirkungen auf die Weiterentwicklung des Editors Atom selbst hat. GitHub wisse wie wichtig die Wahl eines Editors für Entwickler sei und wolle auch in Zukunft Atom zusammen mit der Community erweitern. (bbo)