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Facebooks Haskell-Bibliothek Haxl soll den Remote-Zugriff auf Daten erleichtern

Die nun quelloffene Bibliothek enthält unter anderem Funktionen zum stapelweisen Verarbeiten von Anfragen an dieselbe Quelle und automatischen Zwischenspeichern vorangegangener Requests.

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Facebooks Entwicklerteam hat mit Haxl die Quellen einer Bibliothek auf GitHub freigegeben, die FXL (Feature eXtraction Language) und Haskell verbinden und so den Remote-Zugriff auf Datenbanken und Webdienste erleichtern soll. Das in Haskell geschriebene Projekt soll wie eine Schicht zwischen Anwendungscode und einer oder mehrerer Datenquellen liegen und hier unter anderem dazu dienen, dass sich mehrere Anfragen an dieselbe Quelle gesammelt und Anfragen an mehrere Quellen gleichzeitig verarbeiten lassen. Außerdem soll sie helfen, vorangegangene Anfragen zwischenzuspeichern.

Bei Facebook lief die Business-Logik zum Zugriff auf Datenbanken, Webdienste und Ähnliches vor Haxls Entwicklung über die domänenspezifische Sprache FXL. Da hier allerdings Speicher und CPU stark beansprucht wurden, schwenkten die Entwickler auf die funktionale Programmiersprache Haskell um und implementierten damit FXLs effizienten I/O-Scheduling-Mechanismus als eingebettete domänenspezifische Sprache. In einem Blog-Eintrag beschreiben sie den Entstehungsprozess und gehen auf mögliche Use Cases in Unternehmensanwendungen ein. (jul)