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Firebug 2.0 nutzt neue Debugging-Engine

Die Firefox-Erweiterung zum Untersuchen, Debuggen und Bearbeiten von Webseiten arbeitet nicht länger mit JSD 1 und bringt Neuerungen wie Syntax Highlighting für JavaScript und eine überarbeitete Benutzeroberfläche.

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Im nun veröffentlichten zweiten Firebug-Major-Release hat die alte Firefox-Debugging-Engine JSD1 einer neuen Platz gemacht. Dank JSD2, einer neuen Benutzeroberfläche und weiteren Ergänzungen soll es Nutzern des Tools nun leichter fallen, Webseiten im Browser untersuchen und überarbeiten zu können.

Die Liste neuer Features enthält unter anderem Syntax Highlighting für JavaScript im Script Panel und die Integration der EventBug-Erweiterung, durch die sich im HTML-Reiter jetzt ein Events-Fenster öffnen lässt. Um im HTML-Bereich nach bestimmten Elementen zu suchen, können Nutzer nun auch CSS-Selektoren und reguläre Ausdrücke verwenden. Ist ein HTML-Element durch ein Attribut zu ergänzen, kann das ab sofort durch einen Klick auf die schließende Klammer erfolgen. Danach öffnet sich ein Inline-Editor, um die gewünschte Anpassung vorzunehmen.

JavaScript-Ausdrücke lassen sich nach dem Update per Mouse-over oder Auswahl eines Codeausschnitts inspizieren, das Ergebnis erscheint dann an der Spitze des Mauszeigers. Per Rechtsklick lassen sich im Kontextmenü alternativ je nach Wunsch auch "Use in Command Line" oder "Inspect in DOM Panel" zu diesem Zweck auswählen. Rückgabewerte von JavaScript-Funktionen kann man darüber hinaus überprüfen und anpassen. Der Anwender kann dazu durch ein sogenanntes Return Statement steppen und sich die Werte unter "Watch" anzeigen lassen.

Weitere Neuerungen findet man der Ankündigung. Dort gibt es auch eine Liste mit Erweiterungen, die ohne Probleme mit Firebug 2.0 funktionieren sollten.

Siehe dazu auch:

  • Firebug im heise Software-Verzeichnis