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Fortschritte bei LLVM für Windows

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Über den Fortgang der Anstrengungen, die quelloffene Compiler-Infrastruktur LLVM (Low Level Virtual Machine) auch Windows-Nutzern näher zu bringen, informiert Googles Chandler Carruth in einem Blogeintrag auf der Website des Projekts. Dank der Mitarbeit vieler Projektmitglieder ist es seit voriger Woche nun wohl tatsächlich möglich, funktionierende, einfache C++-Anwendungen, die auf native Bibliotheken zurückgreifen, mit LLVM/Clang unter Windows zu bauen. Die für Microsofts Betriebssystem bereitgestellte Toolchain lässt sich mit Visual Studio verwenden, wo Programmierer sie statt der integrierten Werkzeugsammlung der Plattform nutzen können.

Um schneller Rückmeldung zu erhalten und die unter Windows arbeitenden Entwickler besser einbeziehen zu können, stehen auf der Website des Compiler-Projekts nun außerdem regelmäßig neue Alpha-Builds des Compiler-Frontends Clang, der damit arbeitenden Werkzeuge, des LLVM-Linkers LLD und anderer Teile des Projekts zur Verfügung. Die Pakete sollen leicht zu installieren sein und so zum Ausprobieren motivieren, wobei die Entwickler ausdrücklich dazu aufrufen, auf Fehlfunktionen hinzuweisen und auch Patches einzureichen.

Zwar scheint noch einige Arbeit auf die Entwickler zu warten, ehe LLVM und die darauf aufsetzenden Werkzeuge Windows komplett unterstützen, die Fortschritte lassen sich allerdings als Zeichen ihres Engagements in diesem Bereich werten. (jul)