Frisch dokumentierte APIs in Android 4

Google garniert das Ice Cream Sandwich (Android 4) mit zusätzlich dokumentierten APIs. Entwickler können damit auf weitere offizielle Schnittstellen vertrauen. Verschiedene nichtdokumentierte APIs fallen jedoch weg.

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Von
  • Robert Lippert

Google bekennt sich zu weiteren, in Android 4 ("Ice Cream Sandwich") zur Verfügung gestellten Programmierschnittstellen. Konkret hat Google die Dokumentation um Informationen zu bisher nichtdokumentierten APIs ergänzt – diese haben damit einen offiziellen Status und werden auch langfristig vom System unterstützt werden, heißt es von Google.

So habe man die Schnittstellen für den Zugriff auf Kalenderdaten ergänzt und das Text-to-Speech-API (das zuvor bestenfalls per C++ auf Framework-Ebene zugänglich gewesen sei) soweit modifiziert, dass es sich auf Anwendungsebene per Java unter der Dalvik VM ansprechen lasse. Das alte C++-API werde von Google nicht mehr unterstützt, allerdings soll eine Kompatibilitätsschicht das Update auf Ice Cream Sandwich erleichtern.

Google betont, dass nichtdokumentierte APIs keinesfalls "geheim" oder "versteckt" seien (schließlich sei der Quellcode ja frei verfügbar), ihre Entwicklung jedoch nicht abgeschlossen sei. Entwickler könnten die Schnittstellen ohne Einschränkungen verwenden, müssten aber damit rechnen, dass sich einzelne nichtdokumentierte APIs ändern könnten. Wer dies tue, verpflichte sich indirekt, bei solchen Änderungen "das Richtige zu tun" – und seinen Code entsprechend anzupassen. (rl)